Nick Hein (re.) wartet auf einen neuen Gegner - Bildquelle: imago sportfotoNick Hein (re.) wartet auf einen neuen Gegner © imago sportfoto

München – Am 1. Juni soll Nick Hein wieder im Octagon der UFC stehen. In Stockholm soll der Kölner seinen achten UFC-Kampf bestreiten. Der Gegner steht derzeit nicht fest, denn Luigi Vendramini, der eigentlich für Hein vorgesehen war, meldete sich Anfang der Woche mit einer Meniskusverletzung ab.

Mit Nordin Asrih hat sich nun erneut ein alter Bekannter für ein Duell mit Nick Hein ins Spiel gebracht und den "Sergeant" an seine eigenen Worte erinnert. Dieser hatte vor Wochen vollmundig angekündigt, bei der UFC für einen Kampf gegen GMC-Champion Asrih vorzusprechen, sollte sich Vendramini verletzen.

Asrih fordert seit langem einen Kampf gegen Hein

Denn bereits als im März Heins Kampf und Gegner für UFC Stockholm bekannt wurden, hatte sich Asrih erneut zu Wort gemeldet. Seit Jahren wirft er Hein vor, einem Kampf mit ihm aus dem Weg zu gehen. Die Fehde selbst sei privater Natur, sagt Asrih.

Dass Hein seit 2014 ununterbrochen in der UFC kämpft und es Asrih dort bisher nicht hineinschaffte, scheint den Düsseldorfer wenig zu stören. Immer wieder fordert der 40-Jährige Hein in Interviews und den sozialen Netzwerken zum Kampf heraus.

Laut Asrih soll die UFC bereits einmal ein Angebot für den Kampf der beiden unterbreitet haben, bei dem Hein aber abgelehnt haben soll. Es wäre eine seltene Ausnahme des UFC-Modells, bei dem Kämpfer eigentlich nur in absoluten Sonderfällen für spezielle Auftritte verpflichtet werden.

Hein hat erst genug, dann löscht er den Tweet

Im März hatte Hein dann scheinbar genug. Als er erneut in den sozialen Netzwerken belagert wurde, gab er nach und erklärte auf Twitter, dass er bereitwillig gegen Asrih kämpfen würde, sollte sich Vendramini verletzen. "Ich bin dich leid, du kleiner Tastaturkrieger. Ich will dir endlich den Mund stopfen und beweisen, wer in Deutschland der Beste ist", schrieb Hein im März.

Wenig später wurde der Tweet wieder gelöscht, doch nun, wo sich die Gelegenheit scheinbar bietet, erinnert Asrih seinen Rivalen mit Screenshots an die getätigte Aussage und fordert den Kampf ein. Asrih will sogar seine Gage an wohltätige Organisationen spenden.

Alles nur, um irgendwie den Kampf zu bekommen. Und Hein? Der erklärte schlicht, dass die UFC einfach kein Interesse an Asrih habe, obwohl er es versucht habe. Die UFC soll dem "Sergeant" auch schon einen anderen Ersatzkämpfer für Stockholm angeboten haben.

So wird es also wohl wieder nichts mit einem Duell der beiden Erzrivalen. Zumindest einem Duell im Käfig. In den sozialen Netzwerken ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten Scharmützel.

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