Jorge Masvidal hat weiterhin ein Auge auf Conor McGregor geworfen - Bildquelle: Getty ImagesJorge Masvidal hat weiterhin ein Auge auf Conor McGregor geworfen © Getty Images

München – Jorge Masvidal gehört zu den heißesten Kämpfern des Jahres. Seit er innerhalb weniger Monate erst England-Star Darren Till und dann den ungeschlagenen Ringer Ben Askren K.o. schlug, ist der 34-Jährige in aller Munde. Im November kämpft er gegen Nate Diaz, doch auch ein Kampf gegen Conor McGregor wäre interessant. Allerdings scheint die UFC ihren Top-Star zu beschützen.

Denn bereits mehrfach forderte Masvidal den irischen Megastar Conor McGregor, der derzeit sein Comeback vorbereitet, zum Kampf heraus. Zwar zeigte sich Masvidal in der Vergangenheit noch respektvoll gegenüber der Stellung innerhalb der UFC, die sich McGregor erarbeitet hatte, doch das ist mittlerweile vorbei.

Bereits vor Monaten bezeichnete er McGregor als leicht verdientes Geld, nun setzte er in einem Interview noch einen drauf und behauptete, dass die UFC McGregor vor dem sicheren Tod beschützen würde.

Masvidal: UFC will kein Blut an den Händen haben!

Denn laut Masvidal wird es auch in der Zukunft nicht zu einem Kampf gegen den Iren kommen, da die UFC ihren großen Star und sich selbst schützen will. "Die UFC will nicht in eine Mordsache verwickelt werden", sagte Masvidal.

"Der Präsident wird nicht zulassen, dass es passiert", so Masvidal weiter. "Und ich will auch nicht ins Gefängnis gehen, weil ich jemanden umgebracht habe. Deswegen bin ich nicht hier. Ich will mich mit anderen messen und sie verprügeln."

Doch nicht nur die Sorge um eventuelle gerichtliche Konsequenzen ist es, die laut Masvidal den Kampf verhindert, McGregor sei einfach nicht Manns genug für ihn. Das habe ihm sogar UFC-Präsident Dana White bestätigt.

"Der Präsident hat mir gesagt, dass wir uns nicht messen werden, weil er nicht Manns genug dafür ist. Wir sind an verschiedenen Enden des Spektrums. Daher wird Dana White diesen Kampf nicht erlauben."

Nur ein Köder für McGregor?

Es darf bezweifelt werden, dass White diese Aussage genauso getätigt und zudem ernst gemeint hat, immerhin war der UFC-Präsident früher ein großer Verteidiger von McGregor und predigte immer wieder das Mantra, dass der Ire nie einen Kampf abgelehnt habe.

Wenn McGregor in der Vergangenheit Gegner ablehnte oder sich in Verhandlungen stur stellte, dann meist, wenn sein geplanter Gegner nicht seinen Erwartungen entsprach. Sollte Masvidal nach dem Sieg gegen Till und dem Rekord-Knockout gegen Askren auch Diaz bezwingen, sollte diese Hürde aus dem Weg geschafft sein.

Der Ire selbst deutete auf Twitter ein Comeback im Dezember an, realistischer ist jedoch ein Termin im kommenden Frühjahr.

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