UFC

UFC Atlantic City, 22.04., 4 Uhr live auf ranFighting.de

Kevin Lee: "Kokser" Conor McGregor beeindruckt mich nicht

Kevin Lee will an die Spitze des Leichtgewichts. Am 22. April trifft der selbstbewusste Amerikaner im Hauptkampf der UFC Fight Night in Atlantic City auf Kickboxer Edson Barboza (live auf ranFIGHTING.de). Doch das "Motown Phenom" macht sich schon bereit für kommende Großtaten.

13.04.2018 17:52 Uhr / ran.de
Kevin Lee
Kevin Lee nimmt kein Blatt vor den Mund © imago sportfoto

München – Der erste Versuch, UFC-Gold zu holen, endete für Kevin Lee mit einer Niederlage. Gegen Tony Ferguson zog er im Kampf um den Interims-Titel im Oktober den Kürzeren und gab im Triangle Choke auf.

Wenn er am 22. April auf Edson Barboza trifft (live auf ranFIGHTING.de), soll das der erste Schritt auf dem Weg zurück in den Titelkampf sein. Doch der 25-Jährige hat schon große Pläne und bereitet verbal schon einmal alles für einen Kampf gegen Conor McGregor vor.

Lee: Conor ist nicht der echte Champion

Denn wie so viele andere UFC-Kämpfer, hielt auch Lee nicht mit seiner Meinung zurück, nachdem der irische Superstar am Donnerstag vor UFC 223 in der Garage des Barclays Centers ausgerastet war und einen Bus, in dem UFC-Kämpfer saßen, mit Gegenständen bewarf.

"Conor ist frustriert", sagte Lee in einem Interview. "Er weiß, dass er nicht der echte Champion ist. Er weiß, dass ihn die anderen Jungs überstrahlen und er will wieder in die Presse. Er will beweisen, dass er ein harter Typ ist, aber er täuscht keinen. Du bist nicht hart, egal, wie laut du herumbrüllst. Wärst du ein harter Typ, würdest du mal einen Vertrag unterschreiben und wieder kämpfen."

McGregor hatte versucht, Khabib Nurmagomedov zur Rede zu stellen. Als dieser nicht aus dem Bus stieg, begann McGregor, mit Gegenständen um sich zu werfen. Eine Sackkarre schlug ein Fenster des Busses ein, zwei Insassen konnten daraufhin ihre Kämpfe bei UFC 223 nicht bestreiten. Für Lee nur ein Zeichen, dass McGregor etwas kompensieren will.

"Dieser Kokser beeindruckt mich nicht", so Lee weiter. "Conor will dieser harte Gangster-Typ sein, aber das passt einfach nicht. Ich habe mit MMA angefangen, damit ich das alles hinter mir lassen kann. Er will scheinbar den umgekehrten Weg gehen, das ergibt keinen Sinn. Wenn man so viel Asche hat, dann schmeißt man nicht mit Sachen um sich."

Lees Fahrplan: Barboza, Khabib, McGregor

Dabei ist Lee derzeit eigentlich nicht in der Position, McGregor zu fordern. Der Amerikaner arbeitete sich zwar mit mehreren vorzeitigen Siegen in die Top Ten des hart umkämpften Leichtgewichts vor, als er seine Chance gegen Ferguson erhielt, bezahlte er nach gutem Beginn Lehrgeld und gab in der dritten Runde auf.

Nur ein kleiner Rückschritt für das "Motown Phenom", dass gegen Barboza ein Ausrufezeichen setzen will. Schließlich lässt sich die Leistung gegen den Brasilianer mit Weltmeister Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson vergleichen, gegen die Barboza seine letzten Kämpfe verlor. Dementsprechend motiviert ist Lee, seinen Gegner noch dominanter zu besiegen.

Dann soll wieder ein Titelkampf anstehen, wenn es nach dem Kämpfer aus Detroit geht. Ein Fahrplan steht sogar schon fest. Sieg in New Jersey gegen Edson Barboza, Sieg in Moskau gegen Khabib Nurmagomedov, dann der große Superfight gegen Conor McGregor in Irland. Für den Bodenspezialisten nicht nur das einfachste Matchup, sondern auch das Lukrativste.

"Wenn man sich in dieser Welt verliert, wird es gefährlich", so Lee weiter. "Er weiß, dass er gegen Khabib, Tony und mich keine Chance hat. Er verliert gegen jeden von uns. Ich wünsche ihm aber nur das Beste. Ich hoffe, er kriegt die Kurve. Ich will noch jede Menge Geld mit ihm verdienen."

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