Khabib Nurmagomedov - Bildquelle: imago/ZUMA PressKhabib Nurmagomedov © imago/ZUMA Press

München – Im Profiboxen kam es innerhalb weniger Tage zu zwei tragischen Todesfällen. Der Russe Maxim Dadaschew und der Argentinier Hugo Alfredo Santillan starben an Verletzungen, die sie sich in Box-Kämpfen zugezogen hatten.

Khabib Nurmagomedov, der amtierende UFC-Champion im Leichtgewicht, zeigte sich besonders vom Tod seines Landsmanns betroffen. Dadashew hatte letzten Freitag in den USA geboxt und im Kampf gegen Subriel Matias 260 Wirkungstreffer eingesteckt. Noch auf dem Weg in die Kabine verlor er das Bewusstsein. Im Krankenhaus wurde er in ein künstliches Koma versetzt und notoperiert, doch am Montag verstarb er an den Folgen seiner Gehirnblutungen.

"Dieser Vorfall beweist wieder einmal, dass Sport nicht das Wichtigste ist und dass es Dinge gibt, die viel wichtiger sind", schrieb Nurmagomedov auf seinem Instagram-Profil. "Jedes Mal, wenn ich so eine Nachricht sehe oder höre, fange ich an, diesen Sport, bei dem wir uns gegenseitig schlagen, zu hassen."

"Alles ist vergänglich, Ruhm, Geld, Titel und unser ganzes Leben", fügte Nurmagomedov hinzu. "Wir werden alle irgendwann diese Welt verlassen, niemand bleibt für immer. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Ich wünsche Maxims Familie und Freunden viel Kraft. Wer gute Dinge tut, den wird Gott im nächsten Leben dafür belohnen und seine Sünden vergeben."

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