Khabib Nurmagomedov will Conor McGregor zerstören - Bildquelle: Getty ImagesKhabib Nurmagomedov will Conor McGregor zerstören © Getty Images

München – Der Worte sind genug gewechselt, Khabib Nurmagomedov kann es nicht mehr abwarten, Conor McGregor in die Finger zu bekommen, um den Iren dem Erdboden gleich zu machen.

"Nicht nur gewinnen, zerstören", wolle Nurmagomedov seinen Gegner, wie er gegenüber ESPN zu Protokoll gab. "Zerstören, alles zerstören. Ich will, dass er aufgibt. Das er sagt, dass er besiegt ist. Sein Gesicht, sein Herz, sein Geist, alles."

Nurmagomedov will McGregor bestrafen

Der Dagestaner muss seit Monaten einen medialen Spießrutenlauf über sich ergehen lassen. Denn Conor McGregor ließ zuletzt keine Gelegenheit mehr aus, gegen seinen Kontrahenten zu schießen, bezeichnete ihn wiederholt als Feigling.

Doch damit nicht genug, denn auch Nurmagomedovs Vater, die Freundschaft zu Tschetschenen-Präsident Ramzan Kadyrow oder Nurmagomedovs Manager wurden Zielscheibe für den Trash Talk des Iren.

"Das ist mehr als nur ein Kampf um meinen Titel", so Nurmagomedov. "Er muss bezahlen. Ich habe keine Probleme mit seiner Familie, seinem Vater, seinem Manager, ich habe nur Probleme mit ihm. Er hat versucht, in meinen Kopf zu kommen, aber ich merke das gar nicht. Ich werde ihn zerreißen."

Nurmagomedov: Die UFC will, dass ich verliere

Nurmagomedov trägt seit April den Leichtgewichtstitel der UFC, nachdem ihn McGregor zurückgeben musste. Fast wäre es gar nicht erst dazu gekommen, denn der Ire stürmte wenige Tage vor Nurmagomedovs Kampf mit Al Iaquinta in die Tiefgarage der Halle, um den "Eagle" zur Rede zu stellen.

Die Bilder gingen um die Welt. McGregor bewarf die Kämpfer-Busse mit Gegenständen, eine Sackkarre flog gegen die Scheibe, Glas brach, zwei Kämpfer wurden verletzt und konnten nicht in den Käfig steigen. Doch Nurmagomedov lässt das kalt. Dass die Aufnahmen von der UFC als Werbevideo verwendet werden, findet er nicht schlimm.

"Es ist okay, wenn sie die Bilder vom Bus zeigen. Ich gehöre auch zur Show dazu. Es ist ein Geschäft", sagte Nurmagomedov, der aber glaubt, dass die UFC auf einen Sieg des Iren hofft. "Natürlich wollen sie, dass er gewinnt, warum auch nicht? Mit ihm machen sie viel mehr Geld."

Nurmagomedov kann am Samstag den Titel sportlich gewinnen

In der Nacht zum Sonntag kann der 30-Jährige auch sportlich den Titel gewinnen. Zwar ist er in 26 Kämpfen unbesiegt, den Leichtgewichtstitel der UFC holte er allerdings nicht gegen einen Top-Kämpfer, sondern nach chaotischen Tagen mit mehreren Gegnerwechseln gegen den kurzfristigen Ersatz Al Iaquinta.

In Las Vegas kann Nurmagomedov nun die Kritiker an seiner Bilanz mundtot machen und gegen Conor McGregor beweisen, dass er auch dann noch das beste Leichtgewicht der Welt ist, wenn der einstige Doppel-Champion der UFC mit ihm im Käfig steht.

"Wir werden sehen, wer der wahre Champion ist. Wer der wahre King und wer nur der Burger King ist", schloss Nurmagomedov ab. "Er wird aufgeben. Ich mache ihn müde und dann wird er aufgeben."

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