Gökhan Saki will nun auch in der UFC für Furore sorgen - Bildquelle: Glory World SeriesGökhan Saki will nun auch in der UFC für Furore sorgen © Glory World Series

München – Die UFC hat einen neuen Coup gelandet. Kickbox-Superstar Gökhan Saki tauscht ab sofort die Handschuhe gegen die Faustschützer und wird noch in diesem Jahr sein UFC-Debüt geben. Das verkündete die UFC gestern über ihre Social-Media-Kanäle.

Saki stand zuletzt vor 13 Jahren in einem MMA-Käfig, sein einziger Kampf endete in einer Niederlage. Anschließend konzentrierte sich der "Rebel" auf seine Karriere im Kickboxen. Eine gute Entscheidung, in den letzten Jahren gehörte der Türke zu den besten Kickboxern der Welt.

Die beste Verpflichtung seit McGregor

Bis vor wenigen Wochen war Saki noch beim Kickbox-Verband Glory unter Vertrag. Ein Duell mit Schwergewichts-Weltmeister Rico Verhoeven war bereits in der Mache. Nachdem er vom Verband und Verhoeven zu lange hingehalten wurde, zog Saki nun seine Konsequenz, gab seinen Rücktritt bekannt und unterschrieb bei der UFC.

"Ich bin glücklich, ankündigen zu dürfen, dass ich einen exklusiven Vertrag bei der UFC unterschrieben habe," schrieb Saki auf Facebook. "Ich bin das beste UFC-Investment seit Conor McGregor. Ich werde allen zeigen, was die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate draufhaben."

Wie die UFC bekannt gab, könnte es auf ein Debüt bei der UFC Fight Night in Rotterdam am 2. September hinauslaufen (live und exklusiv auf ranFIGHTING.de). Saki ist in den Niederlanden geboren und trainierte viele Jahre bei den besten Gyms des Landes.

Die UFC gab bekannt, dass der 33-Jährige im Halbschwergewicht antreten wird. Damit bleibt ein Rückkampf unter MMA-Regeln gegen Schwergewicht Alistair Overeem vorerst noch ein Wunschtraum. Die beiden standen sich 2010 in einem Turnier gegenüber. Saki ging mit gebrochener Hand in den Kampf, konnte seinen Teamkollegen gut unter Druck setzen, bevor er wegen eines gebrochenen Ellbogens aus dem Kampf genommen werden musste.

Wie weit kommt Saki im MMA?

Die UFC-Premiere Sakis ist eine Hommage an die Anfangstage der UFC, als sich noch Spezialisten verschiedener Disziplinen im UFC-Käfig miteinander maßen. Heute sind UFC-Kämpfer Allrounder, die sowohl im Stand als auch auf dem Boden glänzen.

Dass Saki das Potenzial hat, seine Gegner K.o. zu schlagen, bezweifeln nur wenige. Mit 59 Knockouts hat Saki das bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Mit dünneren Handschuhen dürfte diese Zahl schnell ansteigen.

Die große Frage wird daher sein, kann Saki den Kampf im Stand halten und, falls er das nicht schafft, kann er sich auf der Matte gegen die Aufgabegriffe zur Wehr setzen. Das wird man ab dem 2. September herausfinden (live und exklusiv auf ranFIGHTING.de).

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