Max Holloway ist seit 13 UFC-Kämpfen ungeschlagen - Bildquelle: imago/FotoarenaMax Holloway ist seit 13 UFC-Kämpfen ungeschlagen © imago/Fotoarena

München – Nächsten Monat wechselt Max Holloway, der amtierende Weltmeister im Federgewicht, eine Klasse höher ins Leichtgewicht. Im Hauptkampf von UFC 236 in Atlanta trifft er in einem Interimstitelkampf auf Dustin Poirier. Gewinnt Holloway, wäre er nach Conor McGregor, Daniel Cormier und Amanda Nunes der vierte Doppel-Champion der UFC-Geschichte.

Und er würde sich einen Titelvereinigungskampf gegen den unbesiegten Khabib Nurmagomedov verdienen, den amtierenden Weltmeister im Leichtgewicht. Zu einem Duell mit Nurmagomedov wäre es im April 2018 beinahe gekommen, als Holloway kurzfristig für den verletzten Tony Ferguson einspringen wollte – doch die Ärzte der staatlichen Sportkommission von New York verboten ihm aufgrund der zu großen Gewichtsabnahme die Teilnahme an UFC 223.

"Khabib sagte, er wolle gegen mich kämpfen, aber er wolle auch, dass ich mich vorher beweise", erklärte Holloway auf einem Pressetermin. "Ich kämpfe gegen Dustin. Ich habe mich dazu entschieden, mich am 13. April zu beweisen. Ich werde da rausgehen und ihm zeigen, was ich kann. Und wenn er zurückkehrt, werde ich bereit sein."

Holloway will Titel auch als Doppel-Champion verteidigen

Auf die Rückkehr von Nurmagomedov müssen die Fans noch bis zum November warten, denn der Dagestaner solidarisierte sich mit einem Teamkollegen, der wegen eines Handgemenges nach dem Kampf gegen Conor McGregor für ein Jahr gesperrt wurde.

Da Nurmagomedov diese freiwillige Pause einlegt – er könnte bereits im Juli ins Octagon zurückkehren – führte die UFC kurzerhand einen Interimstitel ein, um den Holloway und Poirier kämpfen. Holloway verteidigte seinen eigenen Gürtel zuletzt im Dezember bei UFC 231 in Toronto mit einem vorzeitigen Sieg über Brian Ortega. Der 27 Jahre alte Hawaiianer hatte angenommen, er würde den Federgewichtstitel im Sommer verteidigen, aber dann machte ihm die UFC ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte.

"Ich wollte mir nach dem Kampf gegen Ortega etwas Zeit für mich nehmen, um persönliche und geschäftliche Angelegenheiten zu klären, aber dann boten sie mir den Kampf im April an", sagte Holloway. "Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich muss zuerst gegen Dustin kämpfen, danach sprechen wir mit der UFC darüber, wie es weitergeht. Ich finde, Frankie Edgar und Jose Aldo haben keinen Champion verdient, der seinen Titel ein Jahr lang nicht verteidigen will. Ich könnte im Sommer ins Federgewicht zurückkehren. Das fände ich prima. Aber erst kommt der 13. April."

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