UFC

Die UFC zählt schon mal das Geld

Mayweather kündigt Comeback im Octagon an

Floyd Mayweather kann sich mit dem Ruhestand offenbar nicht anfreunden. Durch seine aktuellen Pläne wird ein erneuter Mega-Fight gegen Conor McGregor immer wahrscheinlicher. Diesmal aber im Octagon.

10.04.2018 15:15 Uhr / ran.de

München - Ein Rücktritt ist für Floyd Mayweather allenfalls etwas Temporäres. Mit einem Karriereende nicht gleichzusetzen. Die Boxfans haben es schon zweimal erlebt. Zweimal hing "Money" die Handschuhe offiziell an den Nagel, nur um sie wenige Monate später wieder anzuziehen. Gegen viel Geld, versteht sich.

So wäre es auch keine Überraschung, wenn der 41-Jährige mit der lupenreinen Kampfbilanz von 50-0 ein weiteres Mal sein Comeback geben würde. Was Mayweather am Wochenende bei seinem Haus-und-Hof-Sender "Showtime" verkündete, kam dann allerdings doch unerwartet. "Ruhestand war großartig, aber jeder weiß doch, ich gehe in Rente und dann komme ich wieder zurück. Aber diesmal muss es das Octagon sein", verkündete der beste Boxer unserer Zeit.

Rematch mit McGregor im Octagon möglich

Ein Rematch gegen Conor McGregor, den er im vergangenen August in einem Crossover-Fight im Ring nach allen Regeln der Boxkunst besiegt hatte, rückt damit wieder in den Bereich des Möglichen. "Wenn wir mit Dana White und der UFC einen Mega-Fight auf die Beine stellen können, warum nicht. Vielleicht sogar gegen Conor McGregor."

Einen Auftritt im Octagon würde sich Mayweather allerdings teuer bezahlen lassen. "Die Kampfbörse müsste verrückt sein. Ich bin Floyd Mayweather. Ich kann machen, was ich will."

Woodley trainiert Mayweather

Dass die Boxlegende das MMA-Training aufgenommen hat, ist schon länger bekannt. UFC-Fighter Tyrone Woodley hatte vor einigen Wochen bei "TMZ Sports" verraten, dass er Mayweather auf einen Kampf im Octagon vorbereite und ihm sogar gute Chance ausrechne.

"Floyd Mayweather ist einer der besten Boxer aller Zeiten. Es gibt so viele Leute in der UFC, die nicht ringen oder grapplen können und sich für Standkämpfer halten. Wenn diese allerdings jemandem wie Mayweather gegenüberstünden, würde es gewaltig rauchen."

UFC-Boss spielt McGregor-Ausraster herunter

Vielleicht könnte es bereits im September zum großen Showdown zwischen Mayweather und McGregor kommen. UFC-Boss Dana White hatte am Rande von UFC 223 eine mögliche Rückkehr seines Zugpferdes ins Octagon in Aussicht gestellt. Und das, obwohl "The Notorious" in der vergangenen Woche in New York einen Bus voller UFC-Kämpfer unter anderem mit einer Sackkarre attackiert und dabei mehrere Personen verletzt hatte.

"Ich gebe zu, das hat nicht gut ausgesehen. Aber es gibt doch viel schlimmere Ereignisse im Sport. Da kann ich mit einer Sackkarre im Busfenster jederzeit gut leben", so White auf einer Pressekonferenz. Tage zuvor hatte er den Angriff noch als das "Abscheulichste, das der UFC je widerfahren ist", bezeichnet. Ob Whites plötzlicher Stimmungswechsel mit Mayweathers Ankündigung zu tun hat? 

Mayweather kritisiert McGregor

Mayweather nutzte McGregors Ausraster als Gelegenheit, versteckte Giftpfeile in Richtung seines Rivalen abzufeuern: "Wenn du einen gewissen Status erreicht hast, musst du dich stilvoll verhalten. Außerhalb des Rings musst du ein Gentleman sein."

McGregors Antwort wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Im Juni muss er sich allerdings erst einmal wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung vor Gericht verantworten. Danach kann's mit dem Säbelrasseln wieder losgehen.

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