Conor McGregor verlor 2017 gegen Floyd Mayweather durch T.K.o. - Bildquelle: imago images/UPI PhotoConor McGregor verlor 2017 gegen Floyd Mayweather durch T.K.o. © imago images/UPI Photo

München - Conor McGregor hielt sich bei seinem Debüt im Ring gut, schlug sich wacker. Erst in der zehnten Runde setzte sich Boxlegende Floyd Mayweather in dem Mega-Fight gegen den UFC-Superstar durch, gewann durch Technischen K.o. 

Forsche, bisweilen überhebliche Töne sind wir von Mayweather schon länger gewöhnt. Deshalb überrascht es nicht, dass er nun behauptet, dass er sich für den Kampf im August 2017 kaum vorbereitet hat.

 

"Für den Kampf gegen Conor McGregor habe ich nicht wirklich trainiert", sagte Mayweather "Revolt TV".

Liegestütze und Sit-Ups

Das abgespeckte Programm des in seiner Profikarriere bei 50 Siegen in 50 Kämpfen ungeschlagenen 42-Jährigen: "Ich habe nur Liegestütze und Sit-Ups gemacht. Das ist alles was ich getan habe. Liegestütze und Sit-ups, einige Male boxen, ein paar Mal auf den Sandsack schlagen, weil sich das Trainingslager tatsächlich an verschiedenen Orten befand. Ich habe ein paar Tage in Vegas trainiert, manchmal bin ich aber auch eine Woche lang gar nicht ins Gym gegangen", sagte er. 

Angezogene Handbremse, wie er meint. Auch, um den Leuten etwas zu bieten. Denn wenn er ernst gemacht hätte, wäre die Show früh zu Ende gewesen, wie er durchblicken lässt. 

"Ich habe es ernst genommen, aber ich wollte ein bisschen Spaß im Kampf haben. Und ich wollte die Leute unterhalten. Es war unterhaltsam, es hat Spaß gemacht, also haben die Leute es genossen", sagte er.

Denn: "Wenn ich rausgehen, ihn weghauen und direkt aus der Tür hätte befördern wollen, hätte ich das tun können. Aber wenn ich das getan hätte, würde es wahrscheinlich keinen zweiten Teil geben."

McGregor meint es ernst mit dem Boxen

Seit McGregors UFC-Comeback im Januar und dem krachenden Sieg gegen Donald Cerrone gibt es tatsächlich Spekulationen über einen Rückkampf. McGregor bestätigte sein Interesse daran immer wieder, zuletzt im Januar. "Er meint es ernst mit dem Boxen", sagte sein Manager Audie Attar. Und verriet, was man seit dem ersten Kampf im Grunde schon weiß: "Wenn er sagt, dass er an etwas interessiert ist, wird es wahrscheinlich auch passieren."

McGregor hat allerdings mehrere Optionen, auch in der UFC. "Wir haben definitiv alles im Blick", sagte Attar. "Wir beobachten nicht nur die Fans und das Interesse der Öffentlichkeit, sondern man hört auch zu, wer da draußen was redet. Denn es könnte sein, dass wir dann ein paar verschiedene Optionen haben, über die wir abwägen und entscheiden können."

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