Skeptisch: Conor McGregors Coach John Kavanagh. - Bildquelle: 2016 Getty ImagesSkeptisch: Conor McGregors Coach John Kavanagh. © 2016 Getty Images

München – Kehrt Conor McGregor nach seiner krachenden Niederlage gegen Khabib Nurmagomedov noch einmal in das UFC-Octagon zurück? Gut möglich.

Gut möglich aber auch, dass der Superstar das ohne seinen langjährigen Trainer John Kavanagh tun muss. Denn Kavanagh rät dem 30-Jährigen eher zu einem Rücktritt als zu einem weiteren Kampf.

Frau, Kinder und ein Whiskey-Deal

"Er hat eine Frau und zwei Kinder und einen Whiskey-Deal, der ihm mehr Geld bringt als das Kämpfen jemals getan hat. Würden Sie morgens aufstehen, damit man Ihnen ins Gesicht schlägt? Ich denke nicht", meinte Kavanagh beim Independent.

McGregor solle nicht mehr Schläge einstecken, als er müsse, so der Coach. "Ich kenne ihn. Nach zwei Niederlagen zurückzukommen – auch wenn eine davon beim Boxen war – wird hart für ihn. Khabib hat ihn mit einem Schlag getroffen, wie ihn McGregor in seiner ganzen Karriere noch nicht gespürt hat. Selbst Superman wird eines Tages langsamer", sagte Kavanagh. 

Kavanagh ist seit den ersten Schritten McGregors im Octagon sein Trainer. Er hatte ihm bereits 2016, als ihm nach seinem Sieg gegen Eddie Alvarez bei UFC 205 als erstem UFC-Kämpfer zwei Titel (Feder- und Leichtgewicht) gehörten, zu einem Rücktritt geraten. 

"Wird mich überzeugen müssen"

Aber er weiß, dass McGregor meistens das macht, was er will. Aber: Er müsste seinen Trainer schon auf seine Seite ziehen. "Ich weiß nicht, ob er noch einmal kämpft. Vielleicht ruft er mich morgen an und sagt: 'Was redest du da? Ich kämpfe im März.' Aber er wird mich überzeugen müssen." 

Er liebe die ganze Reise, die er mit McGregor in den Jahren erlebt habe. "Aber ich brauche ein gutes 'Warum‘. Es könnte gegen Diaz (Trilogie gegen Nate, Anm.d.Red.) sein, weil er den Kampf versprochen hat, oder ein Rückkampf gegen Khabib. Aber wenn es nur nach dem Motto ist: 'Sie haben mir gesagt, dass ich gegen diesen Typen kämpfen soll', dann wünsche ich ihm alles Gute", so Kavanagh. 

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