Robert Whittaker musste den Titelkampf absagen. - Bildquelle: 2017 Getty ImagesRobert Whittaker musste den Titelkampf absagen. © 2017 Getty Images

München - Kurzfristige Absagen sind in der UFC immer ein Ärgernis. Robert Whittaker wurde dann auch teilwiese kritisiert, als er bei UFC 234 in Melbourne nicht wie geplant seinen Titel im Mittelgewicht gegen Kelvin Gastelum verteidigen konnte. 

Das Heimspiel des Australiers war mit Spannung erwartet worden, die Rod Laver Arena war nach der Bekanntgabe des Duells binnen Minuten ausverkauft. Whittaker hatte allerdings einen sehr guten Grund für den Rückzieher: einen Eingeweidebruch und einen verdrehten Darm.

Sorry für die Absage

Der 28-Jährige wurde sofort operiert und konnte sich in der Zwischenzeit an seine Fans wenden. Er entschuldigte sich für die Absage. "Ich habe mich gegen die Ärzte gewehrt, bis sie mir sagten: 'Sie müssen operiert werden oder sie werden Teile ihres Darms verlieren'. Oder es könnte auch tödlich enden. Ich musste zuerst auf meine Gesundheit achten", erklärte Whittaker.

UFC-Präsident Dana White, der bei Absagen nicht unbedingt mit Kritik spart, hatte Whittakers Aussagen am Kampfabend bestätigt, nahm den Australier in Schutz. "Es gibt Jungs da draußen, über die ihr spotten könnt. Robert gehört nicht dazu", sagte White.

Whittakers Heimspiele stehen offenbar unter keinem guten Stern. Im Februar 2018 musste er wegen einer Staphylokokkeninfektion im Bauchbereich einen Kampf gegen Luke Rockhold absagen. "Ihr wisst, was es braucht, um mich vom Octagon fernzuhalten. Ich komme zurück, besser als je zuvor", schrieb Whittaker weiter.

Dies sei eine Hürde, die er nun übersprungen habe. "Das wird mich nicht für immer abhalten. Ich werde zurückkommen – besser als zuvor."

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