Greg Hardy feierte im April seinen ersten Sieg im Octagon der UFC - Bildquelle: Getty ImagesGreg Hardy feierte im April seinen ersten Sieg im Octagon der UFC © Getty Images

München – Juan Adams ist kein Fan von Greg Hardy, der seine NFL-Karriere nach Verurteilungen wegen häuslicher Gewalt und Drogendelikten frühzeitig beenden musste. Der "Kraken" aus Houston findet es anstößig, dass die UFC den ehemaligen Defensive End der Carolina Panthers und Dallas Cowboys nach nur drei Profikämpfen unter Vertrag nahm und ihm eine zweite sportliche Chance gewährte.

"Der Mann ist Müll, nicht nur als Kämpfer, sondern auch als Mensch", so Adams. "Er hat es einfach nicht drauf. Seine Frisur ist dumm, seine Augenbrauen sind dumm. Ich hasse ihn. Ich würde gerne von ihm wissen, warum er Stripperinnen kein gutes Trinkgeld gibt. Und ich würde ihn gerne mal zu seiner Kleiderwahl und seinen Frisuren befragen."

Adams pöbelt sich zu seinem Wunschgegner

Die letzten Monate verbrachte Adams immer wieder damit, seine negative Meinung über Hardy in den sozialen Medien kundzutun. Irgendwann hatte Hardy genug davon und bat die UFC, einen Kampf gegen Adams anzusetzen. Dieser soll in der Nacht zum 20. Juli bei der UFC Fight Night in San Antonio stattfinden.

"Mein Team, meine Fans und ich haben ihn und sein Management in den sozialen Medien belästigt", sagte Adams. "Ich schätze, irgendwann hat ihn das genervt. Er besitzt die mentale Reife eines Kleinkindes. Ich habe ihn provoziert und nun will er zurückschlagen."

Und so hat Adams genau das bekommen, was er wollte: Einen Kampf gegen einen landesweit bekannten Sportler, im Hauptprogramm einer Veranstaltung, die in den USA auf ESPN übertragen wird.

Schwergewichtsduell mit Knockout-Garantie

Der Kampf zwischen Hardy und Adams ist nicht nur aus zwischenmenschlicher, sondern auch aus sportlicher Sicht eine interessante Begegnung. Hardy gewann bisher vier von fünf Profikämpfen in der ersten Runde durch Knockout – und auch Adams erzielte alle seine fünf Siege durch Knockout, vier davon in der ersten Runde. Adams kritisiert jedoch die Qualität der bisherigen Gegner von Hardy, der in der UFC bislang einen Kampf verloren (durch Disqualifikation) und einen gewonnen hat.

"Er hat gegen Typen gekämpft, die UFC-Bilanzen von 0-1 und 0-2 hatten", sagte Adams. "Ich freue mich für ihn, dass er sich endlich entschlossen hat, ein echter Kämpfer zu sein und sich jemandem zu stellen, der ihm mehr entgegenzusetzen hat als seine Ex-Freundin."

"Er wird natürlich versuchen, mir den Kopf vom Hals zu schlagen", fügte Adams hinzu. "Und ich werde versuchen, diesen Mann bloßzustellen. Ich will ihm wirklich wehtun."

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