Noch hält Khabib Nurmagomedov den UFC-Titel im Leichtgewicht, im September m... - Bildquelle: imago sportfotoNoch hält Khabib Nurmagomedov den UFC-Titel im Leichtgewicht, im September muss er ihn verteidigen. © imago sportfoto

München - Das Warten hat bald ein Ende. In drei Monaten wird Khabib Nurmagomedov wieder in den Käfig der UFC zurückkehren. Der Champion im Leichtgewicht wird dann gegen Top-Herausforderer und Interims-Champion Dustin Poirier antreten und in Abu Dhabi seinen Gürtel zum zweiten Mal aufs Spiel setzen.

Nurmagomedov, der kürzlich seinen UFC-Vertrag verlängerte, wird dabei auch zum ersten Mal seit dem Sieg gegen Erzrivale Conor McGregor wieder kämpfen. Die vergangenen Monate mussten er und seine Teamkollegen erst die Sperren wegen der Prügeleien außerhalb des Käfigs nach dem McGregor-Kampf absitzen, im Sommer tritt Nurmagomedov wegen des Fastenmonats Ramadan grundsätzlich nicht an.

Am 7. September kann Nurmagomedov dann nicht nur seinen Titel verteidigen, sondern auch seine makellose Bilanz von 27 Siegen aus genauso vielen Kämpfen, elf davon in der UFC, weiter ausbauen.

Wrestler vs. Striker in Abu Dhabi

In Abu Dhabi kommt es gegen Poirier zum klassischen Duell zwischen Stand- und Bodenkämpfer. Zwar konnte Nurmagomedov in seinem letzten Kampf Conor McGregor zu Boden schlagen, im Herzen bleibt der Dagestaner jedoch immer zuerst ein Ringer und Grappler, der Gegner durch die luft schleudert oder am Boden kontrolliert und mit Schlägen traktiert.

Anders Dustin Poirier. Der "Diamond" aus Louisiana hat sich in den vergangenen Jahren zum vielleicht spektakulärsten Standkämpfer der Gewichtsklasse gemausert und vor allem in den letzten Monaten gezeigt, dass er keine brotlose Kunst abliefert.

Er schickte Ex-Champion Eddie Alvarez auf die Bretter, setzte sich gegen Action-Fighter Justin Gaethje vorzeitig durch und lieferte sich im April 25 Minuten lang gegen Federgewichts-Titelträger Max Holloway eine Schlacht um den Interims-Titel, die er schließlich klar nach Punkten gewann.

Reißt nach Holloways nun auch Nurmagomedovs Siegesserie gegen Poirier? Der Amerikaner ist siegessicher.

Zwei Kämpfer aus Deutschland in Abu Dhabi

Neben Khabib Nurmagomedov und seinen Teamkollegen werden auch zwei Kämpfer aus Deutschland in Abu Dhabi in den Käfig steigen. Der Dortmunder Khalid Taha hofft nach seinem Sieg im April nun auf den nächsten Knockout gegen den Brasilianer Bruno Silva.

Und der ungeschlagene Kölner Ottman Azaitar gibt sein UFC-Debüt gegen den Finnen Teemu Packalen, der nach zwei Niederlagen aus drei UFC-Kämpfen bereits um seinen Platz in der Organisation kämpft.

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