Conor McGregor sagt "Adieu" - mal wieder. - Bildquelle: Getty ImagesConor McGregor sagt "Adieu" - mal wieder. © Getty Images

Dublin - Conor McGregor hat genug vom Kämpfen. Zumindest vorübergehend. Denn zum bereits dritten Mal erklärte der Ire in einem Tweet seinen Rücktritt. 

"Hallo Leute, ich habe mich entschieden, meine Karriere zu beenden. Danke für die vielen schönen Erinnerungen. Es war eine wilde Fahrt", schrieb McGregor dabei auf Twitter neben ein Foto mit seiner Mutter nach seinem ersten Titelgewinn. "Wählt das Zuhause eurer Träume, Mags [McGregors Mutter Margaret, Anm. d. Red.], ich liebe dich. Was auch immer du dir wünscht, gehört dir."

Eine überraschende Ankündigung des Iren, der noch im Januar im Käfig stand und dabei Donald Cerrone besiegte. Im Anschluss legte sich McGregor erneut mit seinem Rivalen Khabib Nurmagomedov und dem neuen Interims-Champion Justin Gaethje an, zudem hofften Weltergewichte wie Jorge Masvidal und sogar Champion Kamaru Usman auf ein Duell gegen den Superstar.

Noch am 28. Mai ging er auf die Herausforderung der brasilianischen MMA-Legende Anderson Silva ein, auch ein drittes Duell gegen Nate Diaz oder ein weiterer Box-Kampf schien wieder im Bereich des Möglichen.

Nun soll alles vorbei sein?

Zweifel am dritten Rücktritt

Dass nach McGregors Ankündigung Zweifel aufkommen, liegt daran, dass der Ire bereits zwei Mal mit seinem Rücktritt gedroht hatte, jedoch nicht lange daran festhielt und zur UFC zurückkehrte. Beide Male setzte er die UFC mit seiner Ankündigung unter Druck.

Im Jahr 2016 kündigte McGregor das erste Mal sein Karriereende an, als er sich weigerte, an der internationalen Pressetournee für den Rückkampf gegen Nate Diaz teilzunehmen. Die UFC zog ihn vom Jubiläums-Event ab, McGregor stand allerdings einen Monat nach dem ursprünglichen Termin schon wieder im Käfig.

Im März 2019 folgte dann der zweite Rücktritt vom MMA-Sport. Damals soll es gerüchteweise um die Forderung von McGregor nach Anteilen an der UFC gegangen sein. Auch dieser Rücktritt hielt nicht lange, zehn Monate später besiegte er Donald Cerrone in Las Vegas. Entsprechend reagierte UFC-Präsident Dana White auf die erneute Ankündigung seines Zugpferdes.

"Keiner zwingt einen zum Kämpfen", sagte White. "Wenn Conor glaubt, dass er zurücktreten muss, ist es vielleicht besser für ihn, wenn er es auch macht, ihr kennt ja meine Gedanken dazu. Ich liebe Conor. Es gibt eine Handvoll Kämpfer, die einem richtig Spaß bei der Sache bereiten, und er ist einer von ihnen."

Ob er es dieses Mal ernst meint?

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