Sieht man Conor McGregor bald wieder im Box-Ring? - Bildquelle: imago sportfotoSieht man Conor McGregor bald wieder im Box-Ring? © imago sportfoto

München – Wie geht es mit Conor McGregor weiter? Der irische Megastar kehrte im Oktober in das Octagon der UFC zurück und unterlag dabei Khabib Nurmagomedov vorzeitig. Der erste MMA-Kampf seit zwei Jahren, da das Jahr 2017 für McGregor ganz im Zeichen des Duells mit Floyd Mayweather stand.

Ein Boxkampf könnte dem Iren auch 2019 die Kasse füllen, denn der frühere Box-Weltmeister Paulie Malignaggi, der McGregor erst auf Mayweather vorbereitete und sich anschließend mit dem Iren eine Schlammschlacht lieferte, hat Interesse an einem Box-Kampf gegen den früheren UFC-Champion. Das verriet er in einem Interview.

Malignaggi: "McGregor ist die Pinata des Kampfsports"

"Conor weiß, dass seine Zeit am Ende ist", sagte Malignaggi. "Er ist zur Pinata des Kampfsports geworden. Das habe ich ihm schon lange vorhergesagt. Sobald er ein gewisses Level erreicht, kann er nicht mehr mithalten. Er realisiert jetzt, dass es passiert und will sich so relevant wie möglich halten."

Damit nahm Malignaggi Bezug auf McGregors jüngsten Wunsch nach einem Schaukampf gegen den japanischen Kickboxer Tenshin Nasukawa, der an Silvester von Floyd Mayweather spielerisch leicht bezwungen wurde. Mayweather soll dabei neun Millionen Dollar verdient haben. Das sei auch der Grund für McGregors Interesse, so Malignaggi.

"Conor ist kein Floyd Mayweather. Floyd verliert nicht. Conor verliert jedes Jahr. Ich denke, er hat die Rollen ein wenig verwechselt. Er ist verwirrt und hat vergessen, dass er Conor 'McQuitter' ist. Er denkt, er ist Floyd und bekommt die Kohle nachgeworfen. Aber Floyd hat sich das verdient."

Malignaggi und das Sparring-Video

Der zweifache Box-Weltmeister war einst Sparringspartner von Conor McGregor, bis er sich mit dem Iren überwarf und vor dem Kampf zwischen McGregor und Mayweather die Fronten wechselte. Zum Zerwürfnis kam es, als UFC-Präsident Dana White ein Trainingsvideo der beiden im Internet veröffentlichte, bei dem Malignaggi von einer Kombination getroffen wurde und auf die Bretter ging.

Der 38-Jährige bestreitet seitdem vehement, klar getroffen worden zu sein und behauptet, dass ihn McGregor illegal umgestoßen habe. Seitdem schießen Malignaggi und McGregor immer wieder in den sozialen Netzwerken gegeneinander. Geht es nach Malignaggi, sind der Worte genug gewechselt. Er würde lieber Taten sprechen lassen.

Malignaggi will Conor zu Brei schlagen

"Es gibt keinen anderen Kampf für Conor, bei dem er so viel verdienen kann, wie gegen mich", so Malignaggi weiter. "Das Problem ist nur, dass ich ihn schlagen werde. Warum schaut er sich nach irgendwelchen japanischen Kämpfern um, wenn er gegen mich das Doppelte verdienen kann? Es ist ein offenes Geheimnis, dass man mit diesem Kampf Geld machen kann."

Damit es sich für McGregor auch lohnt, will Malignaggi den Kampf nach dem Motto Alles oder Nichts austragen, der Sieger soll beide Börsen erhalten: "Das fände ich klasse, vor allem, weil er dann umsonst boxen würde, aber er wird so etwas nie annehmen."

Eine Prognose hatte Paulie Malignaggi natürlich sofort parat: "Ich würde ihn zu Brei schlagen. Erst schicke ich ihn ins Krankenhaus und dann pleite nach Hause."

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