Aleksandar Rakic will das nächste Highlight - Bildquelle: imago sportfotoAleksandar Rakic will das nächste Highlight © imago sportfoto

München – Am 21. Dezember kommt es im Octagon von Busan zu einer innereuropäischen Angelegenheit im Halbschwergewicht, wenn sich der Schweizer Volkan Oezdemir (16-4) und der Österreicher Aleksandar Rakic (12-1) gegenüberstehen.

Während Oezdemir erst vor wenigen Wochen im Käfig stand und sich gegen den Schweden Ilir Latifi einen dringend benötigten Sieg sicherte, will Rakic auf seinem Highlight von Stockholm aufbauen und weiter Richtung Spitze drängen.

Rakic will den nächsten Knockout

Der Österreicher, zuvor schon in drei UFC-Kämpfen ungeschlagen, katapultierte sich am 1. Juni in Stockholm in Richtung Top Ten. Im Duell gegen den englischen K.o.-Schläger Jimi Manuwa landete der Österreicher schon früh seine ersten Wirkungstreffer.

Dann, als sich Manuwa im Rückwärtsgang befand, feuerte Rakic einen Head Kick ab, der nicht nur den Kampf, sondern gleichzeitig auch die langjährige MMA-Karriere des Engländers beendete. Für Rakic, der selbst bei der UFC Fight Night in Hamburg ins Vorprogramm verbannt wurde, die Coming-Out-Party.

Der 27-Jährige hatte im Vorfeld des Kampfes bereits angekündigt, dass er sich nach Manuwa den nächsten Kämpfern der Rangliste widmen will, nun bekommt er seinen Willen. Denn in Busan geht es für Rakic um den nächsten Schritt Richtung Spitzengruppe.

Oezdemir hofft, Anschluss wiederherzustellen

In die will jedoch auch Volkan Oezdemir zurück. Der Schweizer war vor zwei Jahren der Aufsteiger des Jahres in der UFC und verdiente sich mit drei Siegen innerhalb von fünf Monaten, zwei davon sekundenschnelle Erstrunden-Knockouts, den Titelkampf gegen Daniel Cormier.

So schnell wie Oezdemir an die Spitze gelangte, so rasant stieg er danach wieder ab. Nach einer vorzeitigen Niederlage im Titelkampf musste er anschließend auch gegen Anthony Smith früh die Segel streichen und kassierte im März in London eine unglückliche Niederlage gegen Dominick Reyes.

Damit nicht genug, aufgrund einer Kneipenschlägerei bekam der 30-Jährige auch Probleme mit amerikanischen Behörden und dem US-Visum. Vor sechs Wochen konnte er in Uruguay gegen den Schweden Ilir Latifi einen Knockout in der zweiten Runde feiern. Der Schweizer hofft, dass er damit seine Talsohle durchschritten hat und es nun weiter aufwärts geht.

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