Vor Gericht abgeräumt: Yoel Romero. - Bildquelle: imago/ZUMA PressVor Gericht abgeräumt: Yoel Romero. © imago/ZUMA Press

München - Was für ein Sieg für Yoel Romero: Das UFC-Mittelgewicht hat einen Prozess gewonnen, bei dem ihm ein Schadensersatz in Höhe von 27,45 Millionen Dollar zugesprochen wurde. Das teilte sein Manager Abraham Kawa mit.

Romero war im Dezember 2015 nach seinem Sieg gegen Ronaldo Souza positiv auf Ibutamoren, einen Wirkstoff, der die Ausschüttung von Wachstumshormonen anregt, getestet worden. 

Stets die Unschuld beteuert

Der Kubaner hatte stets seine Unschuld beteuert, tatsächlich stellte sich heraus, dass in einem Nahrungsergänzungsmittel Ibutamoren enthalten war, obwohl es nicht auf der Verpackung stand. Romero wurde trotzdem für sechs Monate gesperrt. 

Dafür wurde er nun entschädigt: Das verantwortliche Unternehmen, "Gold Star Performance Products", muss wegen "Verbrauchertäuschung" die horrende Strafe zahlen.

"Er hat mir in die Augen geschaut und gesagt: 'Ibra! Ich habe nichts getan!' Und ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm kämpfen werde", schrieb Kawa auf Instagram und feierte den Sieg vor Gericht.

Im Januar 2018 hatte Romero Klage gegen die Firma eingereicht und Verlust in Höhe von "nur" neun Millionen Dollar geltend gemacht, jeweils drei für verloren gegangene Einnahmen, Rufschädigung und emotionale Schäden. Durch die arglistige Täuschung wurde die Strafe deutlich erhöht. 

Romero ist im August wieder im Octagon gefragt, bei UFC 242 trifft er auf Paulo Costa.

Gut möglich, dass der Prozess aber "nur" wegweisend für weitere Sportler ist. Denn es ist fraglich, ob das kleine Unternehmen die Strafe auch nur annähernd zahlen kann.

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