Anthony Johnson will wieder anderen Kämpfern weh tun - Bildquelle: Getty ImagesAnthony Johnson will wieder anderen Kämpfern weh tun © Getty Images

München – Im Sommer soll es soweit sein. Dann will Anthony "Rumble" Johnson sein Comeback in der UFC geben. Der 35-Jährige, der zwei Mal um den UFC-Titel im Halbschwergewicht antrat, will dann das Schwergewicht unsicher machen.

Johnson stand zuletzt vor zweieinhalb Jahren im Octagon und verlor im Rückkampf gegen Daniel Cormier. Nun ist er wieder hungrig auf Kämpfe und Knockouts.

Johnson: Will wieder Leuten weh tun

"Ich wollte eigentlich im April zurückkommen", sagte Johnson in einem Interview. "Vielleicht wird es jetzt der Mai oder sogar erst der Juli, wir müssen abwarten. Aber egal, wann es sein wird, man wird davon Notiz nehmen. Dafür sorge ich. Ich will mein ganzes Können zeigen. Einfach Kämpfen und Leuten weh tun."

Johnson gehört während seiner aktiven Karriere zu den gefährlichsten Kämpfern in der UFC. Der Amerikaner konnte jedes Duell mit einem Schlag entscheiden und knipste einem Gegner nach dem anderen die Lichter aus.

Nachdem er seine UFC-Karriere einst im Weltergewicht begann und im Mittelgewicht fortsetzte, dort aber irgendwann nicht mehr die Obergrenze einhalten konnte und entlassen wurde, kehrte er als Halbschwergewicht zurück und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

Innerhalb von zwei Jahren schlug er etwa Alexander Gustafsson, Glover Teixeira, Jimi Manuwa und Ryan Bader K.o., nur Manuwa schaffte es überhaupt in die zweite Runde. Nur an Daniel Cormier kam er nicht vorbei.

Johnson: Ich habe schon zwei Sparringspartner ausgeknockt

Nun, nach zwei Jahren Auszeit will Johnson im Schwergewicht einen neuen Anlauf auf die Spitze starten. Vor sechs Jahren absolvierte er bereits einen Kampf bei den ganz schweren Jungs, setzte sich gegen Andrei Arlovski durch.

Der 35-Jährige ist überzeugt davon, dass er das Zeug dazu hat, direkt in der Spitzengruppe mitzuhalten. Dabei soll nicht nur seine Kraft, sondern insbesondere seine Geschwindigkeit helfen. "Ich habe am ersten Tag im Sparring schon zwei Leute ausgeknockt", so Johnson weiter.

"Es läuft derzeit alles nach Plan. Mein großer Vorteil ist die Geschwindigkeit. Die meisten Schwergewichte haben Power, aber ich halte mich für deutlich schneller und vielleicht habe ich sogar noch mehr Knockout-Power. Die Typen im Schwergewicht sind großartig, ich kann es kaum abwarten, gegen sie anzutreten."

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