Conor McGregor (li.) fand bei UFC 229 kein Mittel gegen die Takedowns von Kh... - Bildquelle: Getty ImagesConor McGregor (li.) fand bei UFC 229 kein Mittel gegen die Takedowns von Khabib Nurmagomedov © Getty Images

München – Zwei Jahre nach seinem historischen Titelgewinn bei UFC 205 kehrte Conor McGregor am 7. Oktober ins Octagon zurück und forderte den unbesiegten Khabib Nurmagomedov bei UFC 229 in Las Vegas um den WM-Titel im Leichtgewicht heraus.

Zwischen dem Iren und dem Russen entwickelte sich ein harter und spannender Kampf, den Nurmagomedov nach 3:03 Minuten der vierten Runde für sich entschied, indem er McGregor auf dem Boden mit einem Nackenhebel zur Aufgabe zwang.

Nun meldete sich McGregor auf Instagram zu Wort und teilte seinen Gedanken zu dem Kampf mit. Sein Fazit: "Es war ein großartiger Kampf und es war mir eine Freude. Ich werde mit großem Selbstbewusstsein zurückkehren, top vorbereitet. Wenn ich keinen direkten Rückkampf bekomme – kein Problem, dann werde ich gegen denjenigen kämpfen, der als nächstes an der Reihe wäre. Es geht ohnehin nur um mich."

McGregor gesteht Fehler in der Vorbereitung ein

Anfangs kritisiert McGregor den Titelverteidiger, im Clinch am Käfigzaun und aus der Oberlage keinen Schaden angerichtet zu haben und auch nicht versucht zu haben, seine Position zu verbessern. "Mein Gegner hat sich nur an meinen Beinen festgeklammert", schreibt er dazu. Aus sportlicher Sicht habe Nurmagomedov die erste Runde gewonnen, aber aus kämpferischer Sicht sei er vorne gewesen, da er im Stand die besseren Treffer erzielte.

In der zweiten Runde war es Nurmagomedov gelungen, McGregor mit seiner Rechten niederzuschlagen. "Hätte ich seine Fähigkeiten im Standkampf respektiert, hätte mich diese Rechte nicht mal annähernd getroffen und der Kampf wäre anders verlaufen", so McGregor. "In der Vorbereitung habe ich seinen Fähigkeiten im Standkampf keinen Respekt entgegengebracht. Ich habe mich nicht spezifisch darauf vorbereitet. Ich habe nur mit Bodenkämpfern und Ringern gearbeitet. Das wird mir nicht noch einmal passieren."

McGregor gibt sich als fairer Verlierer

Die zweite Runde bezeichnet McGregor als "die schlechteste Runde meiner Kampfsportkarriere". Dafür sieht er sich als Gewinner der dritten Runde, da er erneut im Stand die besseren Treffer erzielte. Danach gibt er sich selbstkritisch und gesteht, er habe sich zwischen den Runden nicht so gut erholen können, wie erhofft: "Das war mein Fehler."

In der vierten Runde konnte Nurmagomedov den irischen Superstar erneut am Käfigzaun kontrollieren. McGregor schreibt dazu: "Dann habe ich einen entscheidenden Fehler begangen, ich habe meinen Overhook aufgegeben und dadurch meinen Rücken freigegeben. Dadurch habe ich offen und ehrlich verloren."

McGregor führt also drei Gründe für seine Niederlage gegen Nurmagomedov an: Er hat sich in der Vorbereitung nicht auf dessen Fähigkeiten im Standkampf vorbereitet, er hatte – wie schon gegen Nate Diaz – konditionelle Schwächen und er hat in einem entscheidenden Moment einen taktischen Fehler gemacht.

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