Daniel Cormier (li.) will auch im Rückkampf gegen Stipe Miocic bestehen - Bildquelle: Getty ImagesDaniel Cormier (li.) will auch im Rückkampf gegen Stipe Miocic bestehen © Getty Images

München – Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Das gilt auch für Daniel Cormier und Stipe Miocic. Die beiden Schwergewichte trafen im vergangenen Jahr in Las Vegas aufeinander.

Damals wechselte Cormier als amtierender Champion im Halbschwergewicht die Gewichtsklasse nach oben und entthronte Schwergewichts-Weltmeister Miocic per Knockout in der ersten Runde. Nun steht die Revanche an.

Stipe Miocic will zurück auf den Thron

Für Miocic ist es gleichzeitig die Rückkehr in den Käfig. Der 36-Jährige hat seit seiner Niederlage gegen Cormier nicht mehr im Käfig gestanden. Daran ist der Feuerwehrmann allerdings nicht ganz unschuldig.

Denn Miocic zeigte in den vergangenen Monaten kein Interesse daran, einen anderen Kampf anzunehmen als den direkten Rückkampf gegen Cormier. Miocic hatte zuvor einen UFC-Rekord für die meisten Titelverteidigungen im Schwergewicht aufgestellt und beanspruchte alleine deswegen schon einen direkten Rückkampf.

Dass er im Duell gegen Cormier einen Stich in die Augen abbekam, bevor er ausgeknockt wurde, kam dabei noch erschwerend hinzu. Nun will Miocic auf den Thron zurück und den Ausrutscher gegen Cormier vergessen machen. Mit einem ganzen Jahr Vorbereitung im Rücken soll es klappen.

Cormier denkt an Abschied

Für Daniel Cormier ist der Kampf gegen Miocic dabei nur ein Trostpreis. Der Schwergewichts-Champion hatte eigentlich vor, schon im März in einem "Money-Fight" gegen WWE-Wrestler Brock Lesnar die Karriere zu beenden.

Doch erst machte eine Verletzung, dann Lesnars Verbleib in der WWE die Pläne zunichte. Da Erzfeind Jon Jones vorerst noch das Halbschwergewicht aufräumen will, blieb Cormier nach der ersten Titelverteidigung gegen Derrick Lewis nicht mehr viel übrig, als Miocic eine Revanche zu gestatten.

Erneut muss sich Cormier nun also dem mittlerweile Ex-Champion stellen, erneut eine schwere sportliche Herausforderung bestehen. Ob er danach noch weitermacht, weiß er derzeit selbst nicht. Nur eins scheint sicher: mit einer Niederlage wird sich Cormier nicht verabschieden.

Nate Diaz ist zurück

Im Kampf zuvor meldet sich Nate Diaz nach drei Jahren Pause zurück. Das lautstarke Leichtgewicht stand zuletzt 2016 im Käfig und lieferte sich zwei Schlachten mit Conor McGregor, von denen jeder eine gewann. Im Anschluss verschwand Diaz von der Bildfläche.

Der 34-Jährige, der zuvor bereits kein Blatt vor den Mund nahm, und die UFC gerieten immer wieder in eine Sackgasse, wenn es an Verhandlungen um den nächsten Kampf ging. Erst jetzt kehrt der Jüngere der beiden Diaz-Brüder zurück und trifft dabei auf Ex-Champion Anthony Pettis.

Der 32-Jährige galt vor fünf Jahren als Zukunft der UFC im Leichtgewicht, bevor eine Niederlage gegen Rafael dos Anjos eine Abwärtsspirale mit mehreren klaren Niederlagen und gescheiterten Versuchen, eine Gewichtsklasse tiefer Fuß zu fassen, in Gang setzte.

Im März zeigte "Showtime", jetzt als Weltergewicht, wieder die alte Klasse und knockte Stephen Thompson aus. Jetzt kommt es zum Showdown gegen Nate Diaz.

Paulo Costa fordert Yoel Romero

Auch im Mittelgewicht kommt es zu einem zukunftsweisenden Duell. Zwei Mal schon traf der kubanische Ringer Yoel Romero auf Champion Robert Whittaker, dabei holte er sich seine einzigen UFC-Niederlagen ab.

Auch wenn man Romero sein Alter von 42 Jahren nicht ansieht, so neigt sich auch seine Zeit im Titelrennen der UFC dem Ende entgegen. Will sich der Kubaner also noch eine weitere Titelchance verdienen, muss er zurück auf die Siegerstraße.

Auf dem Weg dorthin wartet mit Paulo Costa jedoch ein gefährlicher Gegner. Der Brasilianer, in zwölf Kämpfen noch unbesiegt, hatte bisher wenig Mühe mit seinen vier UFC-Gegnern, gegen Romero steht ihm nun jedoch sein härtester Test bevor.

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