Khalid Taha (li.) dominierte gegen Bruno Silva (re.) den Standkampf - Bildquelle: Getty ImagesKhalid Taha (li.) dominierte gegen Bruno Silva (re.) den Standkampf © Getty Images

München – Die UFC stellte am vergangenen Wochenende im Marvel Stadium im australischen Melbourne einen neuen Zuschauerrekord auf. 57.127 Personen waren bei UFC 243 Zeuge, wie der Neuseeländer Israel Adesanya dem Australier Robert Whittaker den WM-Titel im Mittelgewicht abnahm.

Im Vorprogramm der Veranstaltung trat Khalid "The Warrior" Taha zu seinem dritten UFC-Kampf an. Nachdem der 27 Jahre alte Dortmunder im April bei UFC 236 in 25 Sekunden durch Knockout gewonnen hatte, war es diesmal ein Würgegriff, der das Duell zu seinen Gunsten entschied. Nach 3:00 Minuten der dritten Runde zwar er den Brasilianer Bruno "Bulldog" Silva mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe und feierte damit seinen zweiten Sieg im Octagon.

Knockout-Spezialist lässt BJJ-Schwarzgurt abklopfen

Taha schlug Silva, einen Trainingspartner von Doppel-Champion Henry Cejudo, bereits in der ersten Runde mit einem linken Haken nieder und trieb ihn anschließend mit Schlägen durch das Octagon. Silva konnte Taha lediglich mit einem heftigen Kniestoß in den Unterleib bremsen.

Da sich Taha in der zweiten Runde dafür revanchieren wollte und besonders aggressiv nach vorne ging, entschied Silva den Durchgang für sich, indem er Taha zu Boden brachte und dort kontrollierte. Auch in der dritten Runde wollte er Taha auf der Matte zusetzen, aber der verteidigte sich gegen das Takedown und erarbeitete sich mit Schlägen den Arm Triangle Choke, in dem Silva – ein BJJ-Schwarzgurt – schließlich abklopfen musste.

"Ich wusste, dass ich ihn zur Aufgabe zwingen kann", sagte Taha anschließend im Interview. "Diesen Würgegriff haben wir geübt. Ich wusste, wenn ich ihn schlagen würde, würde er mir den Rücken zudrehen."

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