Max Holloway (re.) will seinen Titel zum vierten Mal verteidigen - Bildquelle: Getty ImagesMax Holloway (re.) will seinen Titel zum vierten Mal verteidigen © Getty Images

München – Max Holloway (21-4) ist seit zwei Jahren das Maß aller Dinge im Federgewicht. Der Hawaiianer sicherte sich, nachdem Conor McGregor die Gewichtsklasse verließ, erst den Interims- und dann den regulären UFC-Titel der Gewichtsklasse.

Nun wird er zum zweiten Mal in diesem Jahr um diesen Titel gefordert werden. Dabei steht ihm in Las Vegas der Australier Alex Volkanovski (20-1) gegenüber.

Max Holloway ist Rekordhalter

Ob es gerade dem Australier gelingt, Holloway im Federgewicht zu besiegen, ist fraglich. Denn der Hawaiianer hat seit 2013 keinen Kampf mehr in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm verloren. Damals, Holloway war gerade einmal 21 Jahre alt, unterlag er Conor McGregor nach Punkten.

Seitdem gewann Holloway 13 Kämpfe in Folge in der Gewichtsklasse. Eigentlich sogar 14, wenn ein Gegner nicht das Gewicht verpasst hätte. Seit zwei Jahren ist der Hawaiianer auch der Champion, indem er die brasilianische Legende José Aldo K.o. schlug.

Eine Leistung, die er im direkten Rückkampf wiederholte. Ob Standexperten wie Anthony Pettis, Bodenspezialisten wie Brian Ortega oder zähe Allrounder wie Frankie Edgar, keiner konnte Holloway in den letzten Jahren das Wasser reichen.

Holloway büßte seine Serie gegen Poirier ein

Daher wagte sich Holloway zuletzt ins Leichtgewicht vor. Holloway sprang vor anderthalb Jahren kurzfristig gegen Khabib Nurmagomedov ein, erhielt dann jedoch keine Freigabe von den Ärzten, da er zu schnell zu viel Flüssigkeit verlor, um das Kampfgewicht zu machen.

In diesem Jahr holte er dann den Titelkampf im Leichtgewicht nach. Im Mai lieferte er sich mit Dustin Poirier eine rasante Schlacht um den Interims-Titel der UFC, musste dabei jedoch eine Punktniederlage einstecken, die erste im Leben seines sechsjährigen Sohnes Rush. Doch bereits im Juli kehrte er mit einem dominanten Sieg über Edgar in seine angestammte Gewichtsklasse zurück.

Volkanovski: Aus den Rugby-Stadien an die Spitze im Octagon

Dort wartet nun Alexander Volkanovski, der gegen Holloway seine erste Titelchance erhält. Der Australier ist ein Spät-, aber Senkrechtstarter im MMA. Volkanovski begann als Kind zu ringen und wurde in Australien mit zwölf Juniorenmeister im griechisch-römischen Stil.

Von dort ging es jedoch mit 14 zum Rugby, wo Volkanovski 2011 nicht nur die Meisterschaft im Group 7 Rugby mit den Warilla Gorillas gewann, sondern im Jahr zuvor sogar die Mick-Cronin-Medaille als bester Einzelspieler. Erst mit 22 begann Volkanovskis Leidenschaft für MMA, zwei Jahre später feierte er seinen ersten Sieg als Profi.

Dann ging es Schlag auf Schlag nach oben. Nach 13 Siegen aus 14 Kämpfen wurde er vor drei Jahren von der UFC verpflichtet, debütierte mit einem Knockout gegen den Japaner Yusuke Kasuya und ist immer noch in der UFC ungeschlagen.

Mittlerweile hat Volkanovski sieben Kämpfe in der UFC bestritten und alle gewonnen. Dabei konnte er etwa den dreifachen Titelherausforderer Chad Mendes K.o. schlagen. Nachdem er im Mai Aldo in Brasilien bestimmte, darf er nun auch im MMA um die Krone antreten.

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