Amanda Nunes schrieb bei UFC 250 erneut MMA-Geschichte - Bildquelle: Getty ImagesAmanda Nunes schrieb bei UFC 250 erneut MMA-Geschichte © Getty Images

Las Vegas - Der UFC gehen bald die Superlative aus, wenn man über Amanda Nunes, die Titelträgerin im Bantam- und Federgewicht, spricht. Die Brasilianerin setzte sich im Hauptkampf von UFC 250 fast spielerisch gegen Felicia Spencer durch und verteidigte dabei den Titel im Federgewicht der Frauen. Damit festigte Nunes ihren Status als beste Kämpferin der MMA-Geschichte und stellte eine neue Bestmarke auf.

Die Brasilianerin hatte dabei keine Mühe mit ihrer Herausforderin. Die Kanadierin, eine Bodenspezialistin, suchte zwar von der ersten Runde an die Nahdistanz, um Nunes im Clinch zu kontrollieren oder auf die Matte zu werfen, doch die Titelträgerin war perfekt darauf vorbereitet.

Nunes traf nach Belieben und verlagerte den Kampf sogar selbst auf die Matte, um Spencers Jiu-Jitsu zu testen. Mit jeder Runde wurde der Klassenunterschied zwischen den beiden Frauen deutlicher. Während Spencer ratlos wirkte und ihr die Felle davon schwammen, lächelte Nunes immer wieder, als sie treffsicher in die Offensive ging.

In der vierten Runde konnte die Brasilianerin nach schweren Treffern und einem Submission-Versuch auf der Matte das Duell beinahe vorzeitig beenden, doch das Rundenende rettete Spencer. Die Kanadierin zeigte sich wie schon gegen Cris Cyborg von ihrer zähen Seite und steckte zahlreiche Kopftreffer ohne große Reaktion weg, doch zu mehr war sie nicht in der Lage.

Am Ende werteten die Punktrichter jede Runde für Nunes. Nunes ist damit der erste Doppel-Champion in der UFC-Geschichte, der beide Titel gleichzeitig halten und verteidigen konnte. Ihren Vorgängern Conor McGregor, Henry Cejudo und Daniel Cormier wurden einer der beiden errungenen Titel von der UFC wieder abgenommen, bevor er verteidigt werden konnte.

Bantamgewichte brennen Feuerwerk ab

Zuvor ging es im Bantamgewicht gleich mehrfach zur Sache. Dabei meldete sich Ex-Champion Cody Garbrandt mit einem heftigen Knockout gegen Raphael Assuncao zurück. Der Amerikaner war von Beginn an der schnellere Mann im Käfig, landete dann einen Niederschlag, bevor ein rechter Schwinger zum Ende der zweiten Runde dem Brasilianer die Lichter ausknipste.

Seinen wichtigsten Sieg feierte zuvor Aljamain Sterling. Dem Grappler wurde bei einem Erfolg bei UFC 250 eine längst überfällige Titelchance versprochen. Davon angestachelt, ließ er gegen Cory Sandhagen nichts anbrennen. Sterling ging sofort auf seinen Gegner los, sprang auf dessen Rücken und bevor Sandhagen wusste, wie ihm geschah, steckte er schon in einem Rear-Naked Choke, in dem er nach 1:28 Minuten abklopfen musste.

Und der ungeschlagene Publikumsliebling Sean O’Malley hatte keine Mühe mit dem erfahrenen Veteranen Eddie Wineland und schickte seinen zehn Jahre älteren Gegner im ersten Kampf des PPVs mit einer brachialen Rechten auf die Bretter.

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