Cub Swanson (re.) ist auf Revanche aus - Bildquelle: Getty ImagesCub Swanson (re.) ist auf Revanche aus © Getty Images

München – Ricardo Lamas, Frankie Edgar, Max Holloway und Brian Ortega. Was sich anhört wie die Creme de la Creme im Federgewicht ist auch die Auflistung der wenigen Kämpfer, die in der UFC einen Sieg über Cub Swanson erzielen konnten. Die anderen zehn Kontrahenten wurden teilweise sehr deutlich besiegt.

Für einen Titelkampf reichte es bisher allerdings nicht. Noch. Doch der 34-Jährige hat seine Hoffnungen nicht aufgegeben. Gegen Frankie Edgar bekommt er bei UFC Atlantic City (in der Nacht zum 22. April live auf ranFIGHTING.de) die Gelegenheit, seine bitterste Niederlage auszugleichen. Und dann dürfte es auch nicht so weit zum Titelkampf sein.

Swanson: "Ich schulde Edgar noch etwas"

So schnell kann es gehen. Im März hätte Frankie Edgar um den Titel im Federgewicht kämpfen sollen, stattdessen wird nun bereits vom Ende seiner Karriere geredet. Alles nur dank des Knockouts durch Brian Ortega, dem ersten seiner langen Karriere. Edgar will gegen Cub Swanson die Antwort im Käfig geben. Überstürzt, sagen manche. Nicht Swanson. Denn der Amerikaner weiß um die Qualitäten Edgars. Als sich ihm die Chance zur Revanche bot, nahm er sie jedoch trotzdem dankend an.

"Das Angebot der UFC hat mich überrascht", sagte Swanson in einem Interview. "Aber es ist oft so, dass Kämpfer nach so einer Leistung möglichst schnell wieder kämpfen und es geraderichten wollen. Sowas passiert. Viele sagen, dass er einen Fehler macht. Vor allem in den sozialen Netzwerken. Aber das Gerede hört sofort wieder auf, wenn er im Käfig gut aussieht."

Selbst wenn Edgar also ein wenig zu früh in den Käfig zurückkehren sollte, Swanson wird ihn nicht unterschätzen. Schließlich sind die Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen immer noch stark in sein Gedächtnis eingebrannt.

"Frankie ist einfach Frankie", so Swanson weiter. "Jeden erwischt es einmal. Ich werde also nicht mit diesem Gedanken in den Kampf gehen. Er hat mir beim ersten Mal richtig den Hintern versohlt. Ich schulde ihm also noch etwas."

Endstation Titelkampf

Für Swanson bietet sich damit die Chance, seine vielleicht bitterste Niederlage auszugleichen. Die beiden standen sich im November 2014 im Käfig gegenüber. Damals wischte Edgar das Octagon mit ihm auf und ließ ihn vier Sekunden vor Ende des Kampfes abklopfen. Nach sechs Siegen in Folge musste Swanson wieder von vorne anfangen.

Nun ist es an der Zeit, Rache zu nehmen und endlich selbst um den Titel zu kämpfen. Jede seine UFC-Niederlagen kam gegen Kämpfer zustande, die entweder Champion wurden oder den Champion fordern durften. Für alle anderen, darunter Jeremy Stephens, Doo Ho Choi oder Dustin Poirier, war Swanson eine Nummer zu groß.

Dem 34-Jährigen kann es also sogar egal sein, wer im Verlauf des Jahres den Gürtel im Federgewicht hält. Holloway oder Ortega, er hat mit beiden noch eine Rechnung offen. Atlantic City ist nur der erste Halt einer Wiedergutmachungstour, deren Endstation der Titel sein soll.

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