Conor McGregor hofft auf eine Revanche gegen Floyd Mayweather - Bildquelle: Getty ImagesConor McGregor hofft auf eine Revanche gegen Floyd Mayweather © Getty Images

Conor McGregor ist eine Gelddruckmaschine. Was er anfasst, wird zu Gold. Sein Proper 12 Whiskey war ein Kassenschlager, er selbst stand in fünf der sechs meistverkauften PPVs der MMA-Geschichte im Hauptkampf.

Entsprechend schwierig gestalteten sich daher auch die Verhandlungen zwischen der UFC und ihrem Superstar. Auch im Jahr 2020 denkt der Ire nur von Kampf zu Kampf, wie er ESPN verriet. "Ich habe nur für diesen Kampf unterschrieben, danach verhandeln wir neu", sagte McGregor.

"Wir haben einen sehr guten Deal, ich bin sehr glücklich. Wir müssen sehen, wie es sich entwickelt, aber ich rechne mit einem schönen, dicken Scheck am Ende des Abends. Vielleicht der beste in meiner MMA-Karriere", so McGregor weiter.

McGregor: 80 Millionen für den Cerrone-Kampf

"Ich schätze, dass ich am Ende um die 80 Millionen verdient habe. Mehr als für Khabib, da habe ich etwa 50 Millionen mitgenommen", so McGregor weiter.

Die Zahl für Nurmagomedov wird von Experten anhand von UFC-Dokumenten bezweifelt, dass McGregor jedoch der unangefochtene Top-Verdiener im MMA ist, dürfte jedoch niemanden überraschen.

Seit die UFC über ESPN und deren Streaming-Plattform ESPN+ übertragen wird, hält die Liga PPV-Zahlen zurück, eine genaue Aufschlüsselung ist daher nicht möglich. McGregor, der für seine Übertreibungen bekannt ist, dürfte jedoch schon mit dem ersten Kampf im Jahr 2020 wieder einen Platz auf der Forbes-Liste der bestverdienenden Athleten gesichert haben.

Seit 2016 ist McGregor auf dieser Liste Stammgast, 2018 landete er mit 99 Millionen Dollar sogar auf Platz 4. Nur Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und sein einziger Gegner im Jahr 2017 Floyd Mayweather standen am Ende noch vor ihm.

McGregor will den Mayweather-Rückkampf

Wenn es nach dem Wunsch des Iren geht, könnte ein zweiter Zahltag im Boxen winken, denn McGregor will ein zweites Mal gegen den ungeschlagenen früheren Box-Weltmeister in den Ring steigen.

"Ich hätte gerne einen Rückkampf", so McGregor. "Ich denke, wir sollten noch einmal boxen. Floyd flirtet die ganze Zeit damit. Er könnte sich jeden Gegner der Welt aussuchen, aber es wäre nicht das gleiche. Ich habe mich phänomenal geschlagen. Ich war damals nicht darauf vorbereitet, als er seinen Stil gewechselt hat, aber heute wäre ich es."

McGregor wurde damals in der zehnten Runde vom Ringrichter aus dem Kampf genommen. Mayweather war während des Box-Kampfes nie wirklich in Gefahr und spielte seine Routine aus. Einen sportlichen Grund für einen Rückkampf gibt es daher nicht, maximal einen finanziellen. Und das mündliche Einverständnis über einen Rückkampf.

McGregor: Floyd hat einen Rückzieher gemacht.

Denn wie McGregor behauptet, habe sich Mayweather ursprünglich zu einem Rückkampf unter MMA-Regeln bereit erklärt, dann jedoch einen Rückzieher gemacht.

"Ich würde Floyd im Rückkampf besiegen", so McGregor weiter. "Er wird keinen MMA-Kampf machen, obwohl er es gesagt hat. Wir haben es nirgends niedergeschrieben, aber die Worte kamen aus seinem Mund. Es war eine mündliche Vereinbarung. Ich werde ihn nicht darauf festnageln, aber ich würde gerne noch einmal gegen ihn boxen."

Sollte es nicht zum Rückkampf gegen Mayweather kommen, hat McGregor auch andere Ideen für eine weitere Box-Karriere: Manny Pacquiao oder Paulie Malignaggi.

McGregor will Box-Weltmeister werden

"Ich würde auch andere Box-Kämpfe sehen. Wir verhandeln gerade mit Manny Pacquiao, wir sind kurz vor der Unterschrift, es gab viele Gespräche", erklärte McGregor weiter. "Danach am besten gegen Paulie Malignaggi. Ich will und werde wieder boxen. Ich werde einen WM-Titel holen."

Ein Duell gegen Manny Pacquiao wäre ein weiterer Super-Fight für McGregor. Der Filipino ist amtierender Weltmeister der WBA, kämpft jedoch im Weltergewicht bei 147 amerikanischen Pfund. McGregor kämpfte zuletzt im Dezember 2015 gegen José Aldo bei einem ähnlichen Kampfgewicht, gegen Mayweather wog er 153 Pfund, der Kampf gegen Cerrone wird bei 170 Pfund stattfinden.

Ob es auch zum Duell mit Paulie Malignaggi kommt, ist zudem äußerst fraglich, nachdem der frühere Box-Weltmeister nach einem Bareknuckle-Kampf gegen McGregors Freund Artem Lobov seine Kampfsportkarriere für beendet erklärte.

Die beiden verbindet eine Feindschaft seit der Vorbereitung McGregors auf Mayweather, bei der Malignaggi ursprünglich half, bevor sich aus einem Sparringsvideo der beiden ein erbitterter und öffentlich ausgetragener Streit entwickelte.

Es wäre jedoch nicht das erste Mal, dass McGregors Prognosen auch eintreten. Immerhin wurde er schon für verrückt erklärt, als er das erste Mal von einem Kampf gegen Floyd Mayweather sprach.

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