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Las Vegas - Conor McGregor hat den UFC-Fight des Jahres verloren! Der ehemalige Champion aus Irland unterlag im Hauptkampf von UFC 229 in Las Vegas seinem russischen Widersacher Khabib Nurmagomedov, der ihn in der vierten von fünf Runden per Würgegriff zur Aufgabe zwang.

Für "The Notorious" - den schillerndsten Kämpfer der Liga - war es die vierte Niederlage im 26. Profi-Kampf. Khabib bleibt dagegen auch nach seinem 27. Fight ungeschlagen und verteidigte seinen Titel im Leichtgewicht.

Khabib löst Massenschlägerei aus

Nach seinem Sieg löste der 30-Jährige jedoch eine Massenschlägerei in der Halle aus, weil er sich ins Publikum stürzte, wo vor allem McGregor-Fans saßen. In der Folge stürmte auch der unterlegene Ire los, wurde daran gehindert, Khabib aus dem Oktagon zu folgen.

Stattdessen rannte die Entourage des Siegers in den Käfig und attackierte "The Notorius". Dieser hatte im Vorfeld keine Möglichkeit ungenutzt gelassen, seinen Gegner zu provozieren - unter anderem sogar den Bus des Kämpfers angegriffen und mehrere Insassen verletzt.

UFC-Boss droht mit Geldstrafen und Visa-Entzug

Der sichtlich mitgenommene UFC-Boss Dana White erklärte, die Vorkommnisse würden untersucht werden. Es drohen "heftige Geldstrafen", einigen von Khabibs Leuten könnte die Visa für die USA entzogen werden, auch Sperren seien möglich.

Auslöser für den Ausraster des Champions seien Beleidigungen von einer Person aus McGregors Lager gewesen. Khabibs Reaktion sei laut White "affig".

Khabib verteidigt sich auf Pressekonferenz

Im Gegensatz zu McGregor erschien Khabib zur Pressekonferenz nach dem Fight. Statt sich jedoch den Fragen der Journalisten zu stellen, holte er zu einem langen Monolog aus: "Ich habe mich nicht von meiner besten Seite gezeigt. Aber ich verstehe nicht, warum sich über meinen Sprung aus dem Käfig aufgeregt wird, wenn er (McGregor, Anm. d. Red.) über meine Religion herzieht, meine Heimat, meinen Vater, und nach Brooklyn kommt, um einen Bus zu zerstören und beinahe Menschen zu töten. Was soll das?"

Khabib musste die Halle schließlich unter Polizeischutz verlassen. Ein unrühmliches Ende eines packenden Fights.

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