Francis Ngannou ist die Nummer zwei der Rangliste im Schwergewicht - Bildquelle: Getty ImagesFrancis Ngannou ist die Nummer zwei der Rangliste im Schwergewicht © Getty Images

München – Erst seit wenigen Tagen ist Stipe Miocic wieder der UFC-Champion im Schwergewicht, aber schon jetzt wird über seinen nächsten Gegner spekuliert. Einige fordern einen alles entscheidenden dritten Kampf gegen Daniel Cormier.

Denn Cormier hatte Miocic im Juli 2018 bei UFC 226 in der ersten Runde ausgeknockt. Etwas mehr als ein Jahr später gelang Miocic die Revanche, indem er Cormier bei UFC 241 in der vierten Runde durch technischen Knockout bezwang. Nun steht es 1:1.

"Mir ist egal, ob die beiden eine Trilogie daraus machen", sagte Francis Ngannou, der im Januar 2018 einen Titelkampf gegen Miocic verlor. "Die können eine Trilogie haben, eine Vierogie, eine Fünfogie, was auch immer. Ich denke derzeit nur an meinen eigenen Titelkampf. Ich werde gegen Stipe kämpfen und danach können die gerne ihre Trilogie haben, damit hätte ich kein Problem. Ich habe nur ein Problem, wenn ich nicht um den Titel kämpfe. Denn ich verdiene das."

Drei Knockouts in Folge

Bevor Miocic den WM-Titel im Schwergewicht an Cormier verlor, verteidigte er den Gürtel im Januar 2018 bei UFC 220 mit einem einstimmigen Punktsieg über Ngannou.

Der 32 Jahre alte Kameruner verlor auch seinen nächsten Kampf gegen Derrick Lewis nach Punkten, doch seitdem siegte er dreimal in Folge. Er knockte Curtis Blaydes in 45 Sekunden aus, Ex-Champion Cain Velasquez in 26 Sekunden und Ex-Champion Junior Dos Santos in 71 Sekunden.

"Aufgrund meiner letzten drei Leistungen habe ich einen Titelkampf verdient und ich gehe davon aus, dass ich ihn auch bekommen werde", sagte Ngannou.

Der Rückkampf soll anders verlaufen

Bei ihrer ersten Begegnung rang Miocic den schlagkräftigen Boxer fünf Runden lang nieder, kontrollierte ihn im Clinch und auf der Matte und siegte einstimmig nach Punkten. Ngannou hatte nicht den Hauch einer Chance, seine ringerischen Fähigkeiten waren denen des Champions klar unterlegen. Der Rückkampf werde aber anders verlaufen, kündigte Ngannou an.

"Der größte Unterschied ist, dass ich jetzt mehr Erfahrung und Wissen habe", so Ngannou. "Ich werde Stipe nicht mehr unterschätzen. Ich werde mich anders vorbereiten und mein Konditionstraining ausbauen. Der erste Kampf war eine Katastrophe. Ich wusste nicht, was ich da draußen tat. Ich habe daraus viel gelernt, ich weiß jetzt, wie das alles funktioniert."

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