Jarjis Danho (re.) kehrt nach drei Jahren in den UFC-Käfig zurück - Bildquelle: Getty ImagesJarjis Danho (re.) kehrt nach drei Jahren in den UFC-Käfig zurück © Getty Images

München – Jarjis Danho (6-1-1) ist zurück. Drei Jahre haben Fans darauf gewartet, dass der "Man Mountain" in den Käfig der UFC zurückkehrt, am 26. Oktober ist es soweit. Dann wird der 35-Jährige in Singapur wieder in den Käfig steigen.

Dort trifft Danho auf den früheren NFL-Spieler Greg Hardy (5-1) und hofft, im dritten Anlauf endlich seinen ersten UFC-Sieg zu feiern.

Jarjis Danho braucht den Sieg

Für Danho geht es dabei nicht nur darum, nach drei Jahren wieder zu zeigen, was er kann, sondern auch um seinen Platz im UFC-Kader. Denn aus seinen ersten beiden Duellen ging der 35-Jährige ohne Sieg aus dem Käfig.

Bei seinem Debüt im Jahr 2016 in London stand er dem polnischen Kickboxer Daniel Omielanczuk gegenüber. Nachdem er nach Tiefschlägen nicht mehr weiterkämpfen konnte, mussten die Punktrichter ran und werteten den Kampf gegen Danho, der sich wenige Wochen vorher noch einer Knieoperation unterzogen hatte.

Ein halbes Jahr später sollte es in Hamburg besser laufen, doch erneut endete es für Danho in einer Enttäuschung. Gegen den unsauber kämpfenden Dänen Christian Colombo konnte sich Danho am Ende des Abends noch über ein Unentschieden freuen, nachdem Colombo zuvor ein Punkt abgezogen wurde.

Zu weiteren Kämpfen kam es nicht, da sich Danho erneut verletzte und einen geplanten Kampf gegen den Ukrainer Dmitry Poberezhets im Mai 2017 absagen musste. Nun kommt es zum Comeback des "Man Mountains", der sich den UFC-Vertrag mit dominanten Leistungen und schnellen Siegen in Europa verdient hatte.

Greg Hardy will in die Top 15

Auf der anderen Seite des Käfigs wartet der Amerikaner Greg Hardy. Das Schwergewicht wechselte vor wenigen Jahren vom American Football zum MMA-Sport, nachdem er in der NFL aufgrund von häuslicher Gewalt keinen Vertrag mehr erhielt.

Nach drei Knockouts in zusammengenommen 2:07 Minuten wurde Hardy Ende letzten Jahres von der UFC verpflichtet und debütierte im Januar mit einer Niederlage, anschließend feierte er zwei Siege gegen Dmitry Smolyakov und Juan Adams.

Danho sollte also gewarnt sein. Hardy hat nicht nur K.o.-Power in den Fäusten, sondern ist genau wie Danhos bisherige UFC-Gegner immer für eine unsaubere Aktion gut, wie man an seiner Niederlage durch Disqualifikation im UFC-Debüt sehen konnte.

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