Justin Gaethje will Conor McGregor vor die Fäuste bekommen - Bildquelle: imago sportfotoJustin Gaethje will Conor McGregor vor die Fäuste bekommen © imago sportfoto

München – Am Montag jährte sich der Box-Kampf von Floyd Mayweather und Conor McGregor zum zweiten Mal. Doch der Ire, der damals auf dem Höhepunkt stand, ist seitdem tief gestürzt. In der UFC verlor er gegen Khabib Nurmagomedov, außerhalb kam er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt.

Zuletzt schlug er einen Mann in einem irischen Pub, weil der seinen Whiskey abgelehnt hatte. McGregor entschuldigte sich zwar anschließend dafür, nutzte ein längeres Interview mit ESPN aber vor allen Dingen, um erneut sein Comeback anzudeuten.

Gaethje: Conor hat wieder Lust

Denn McGregor sprach nicht nur über den Vorfall im Pub in Dublin, sondern auch darüber, dass er durch den Kampfsport wieder einen klaren Kopf kriegen möchte und sich wieder auf das Kämpfen konzentrieren will.

Dabei zählte er ein paar Namen anderer UFC-Kämpfer auf, gegen die er sich ein Comeback vorstellen könnte. Darunter auch Justin Gaethje. McGregor gab an, dass er für einen Kampf im New Yorker Madison Square gegen Gaethje angefragt wurde, wegen einer gebrochenen Hand jedoch absagen musste.

Darauf angesprochen, wusste Gaethje zwar nichts von diesen UFC-Überlegungen, freute sich jedoch darüber, dass der Ire, der jedem Gegner einen hohen Zahltag einbringt, wieder in den Käfig zurück möchte.

"Er muss nur einen Furz lassen und alle reden darüber", sagte Gaethje in einem Interview. "Er trifft am Ende die Entscheidung, Respekt dafür. Ich bin mir sicher, dass er nicht lügt, aber er hat eine Menge Namen genannt. Es wirkt so, als hat er wieder Lust aufs Kämpfen. Das freut mich."

Gaethje: Irgendwann werden Conor und ich kämpfen

"Ich habe es im Gefühl, dass wir irgendwann kämpfen werden. Vielleicht nach meinem Kampf gegen Cowboy Cerrone. Ich kann mir vorstellen, dass Conor gegen den Sieger kämpft, sofern dieser Eindruck hinterlässt. Wenn er zurückkommt, wird es gegen jemanden wie mich oder Cowboy sein, ich glaube nicht, dass es Tony Ferguson wird."

Gaethje muss sich am 14. September mit Donald Cerrone messen, mit dem das "Highlight" noch eine Rechnung offen hat, da er vor Jahren in einer Sparringseinheit vom "Cowboy" ausgeknockt wurde. Die beiden belegen gerade die Plätze 4 und 5 in der Rangliste des Leichtgewichts hinter McGregor.

Der Gedanke liegt also nahe, dass einer der beiden auf den Iren treffen könnte, sollte der Megastar nicht darauf pochen, ein weiteres Mal um den Titel oder gegen Khabib Nurmagomedov anzutreten. Der Champion setzt seinen Gürtel eine Woche vor Gaethjes Kampf gegen Interims-Champion Dustin Poirier, den McGregor bereits besiegen konnte, aufs Spiel.

"Vielleicht der Verlierer des Titelkampfes zwischen Khabib und Poirier, aber ich bezweifle, dass er das machen will. Die nächste Option wäre also der Sieger zwischen Cowboy und mir. Er ist immer noch auf Platz 3 der Rankings, was echt verrückt ist, aber er hat viel Macht."

"Cracksüchtiger" McGregor soll für Dublin-Vorfall büßen

"Er hat zweieinhalb Jahre nicht gekämpft, aber sobald er das tut, reden wieder alle über ihn. Er bringt einfach die meiste Aufmerksamkeit, er ist der größte Star, selbst, wenn er nicht kämpft. Natürlich will ich ihn verprügeln."

Ob direkt als Comeback-Gegner oder erst später. Gaethje fordert schon seit seinem Wechsel zur UFC einen Kampf gegen den Iren. Der Amerikaner, der stets mit offenem Visier kämpft, hat nun, nachdem McGregor in Irland einem alten Mann einen Faustschlag verpasste, nun eine weitere Motivation für den Kampf gegen den Iren.

"Ich sehe, wie er einen alten Mann schlägt, dafür will ich ihm natürlich eine reinhauen. Er sieht auf dem Video aus wie ein Cracksüchtiger", so Gaethje.

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