UFC

UFC 217 AM 05.11., 4 UHR, LIVE AUF RANFIGHTING.DE

UFC-Legende Georges St-Pierre: Seine fünf besten Kämpfe

Ex-Champion Georges St-Pierre kehrt bei UFC 217 ins Octagon zurück. Vorher zeigt ranFIGHTING.de im Black Pass seine fünf besten Kämpfe.

13.10.2017 14:45 Uhr / ran.de
Georges St-Pierre
Georges St-Pierre feiert bei UFC 217 sein Comeback © Getty Images

München – Der Kanadier Georges St-Pierre dominierte von 2005 bis 2013 die Weltergewichtsklasse der UFC und besiegte alles, was Rang und Namen hat. Vier Jahre nach seinem Rücktritt hält der zweifache Weltmeister noch immer einige Rekorde – zum Beispiel für die meisten Titelverteidigungen im Weltergewicht (9) und die meisten Siege in Titelkämpfen (12).

Bei UFC 217 feiert GSP im historischen Madison Square Garden in New York sein Comeback. Im Hauptkampf des Events fordert er den amtierenden Mittelgewichts-Champion Michael Bisping heraus (in der Nacht zum 5. November ab 4 Uhr live auf ran FIGHTING.de).

Aus diesem Anlass zeigt ranFIGHTING.de im Black Pass die fünf besten UFC-Kämpfe von St-Pierre:

Georges St-Pierre vs. Matt Serra II, UFC 83

GSP gewann im November 2006 zum ersten Mal den WM-Titel im Weltergewicht. Im April 2007 verteidigt er ihn gegen Matt Serra, einen der größten Außenseiter, der je einen WM-Kampf in der UFC bestritten hat. Serra schockte die Kampfsportwelt, als er GSP in der ersten Runde durch technischen Knockout besiegte – bis heute die größte Überraschung der UFC-Geschichte.

Ein Jahr später kam es beim ersten UFC-Event in Kanada zum Rückkampf. GSP ging in seiner Heimatstadt Montreal mit veränderter Taktik ins Duell und suchte nicht die Auseinandersetzung im Stand, sondern rang Serra nieder und kontrollierte ihn auf der Matte. In der zweiten Runde attackierte GSP seinen Widersacher auf dem Boden mit Kniestößen zum Körper und erzwang dadurch den Kampfabbruch.

Georges St-Pierre vs. Jon Fitch, UFC 87

Nach der Rückeroberung des WM-Titels fragten sich die Fans, ob GSP erneut bei der ersten Verteidigung die Nerven verlieren würde. Jon Fitch, 16 Kämpfe in Folge ungeschlagen, sollte den neuen Weltmeister im August 2008 auf Herz und Nieren prüfen.

Fitch war ein bärenstarker Ringer mit einem zermürbenden Kampfstil. Doch GSP beherrschte den WM-Kampf gegen ihn sowohl im Stand als auch auf dem Boden und erteilte ihm in beiden Aspekten eine Lehrstunde. Nach fünf harten Runden erhielten die beiden den Bonus für den "Kampf des Abends".

Georges St-Pierre vs. Carlos Condit, UFC 154

Zwischen 2009 und 2011 verteidigte GSP den WM-Titel gegen seinen Erzrivalen BJ Penn, gegen die Kickboxer Thiago Alves und Dan Hardy sowie gegen die Ringer Josh Koscheck und Jake Shields. In jedem Kampf nutzte er nicht nur eiskalt die Schwächen seiner Herausforderer aus – er übertrumpfte sie auch in den Bereichen, die ihre Stärken waren.

Dann war Carlos Condit an der Reihe. Im November 2012 gelang es Condit in der dritten Runde, GSP mit einem Kopftritt von den Beinen zu holen. Erstmals seit vielen Jahren befand sich der Kanadier wieder in ernsthafter Gefahr. Doch er kämpfte sich zurück, kontrollierte Condit auf dem Boden und fuhr noch einen Punktsieg ein.

Georges St-Pierre vs. Nick Diaz, UFC 158

GSP gegen Nick Diaz im März 2013 – das ultimative Duell zwischen dem Saubermann der UFC und dem Bad Boy. Diaz verhöhnte GSP nicht nur vor dem Kampf, sondern auch im Octagon, konnte den Weltmeister jedoch nicht aus der Fassung bringen.

Der große Bruder von Conor-McGregor-Bezwinger Nate Diaz gilt als einer der besten Boxer im Weltergewicht, ist aber auch aus der Rücklage brandgefährlich. GSP ließ sich nicht auf einen Kampf in Box-Distanz ein, sondern suchte sein Heil auf der Matte. Neun Takedowns erzielte er während der fünf Runden und neutralisierte somit Diaz' Angriffe im Stand.

Georges St-Pierre vs. Johny Hendricks, UFC 167

In seinem vorläufig letzten Kampf stand GSP im November 2013 dem stilistisch schwierigsten Gegner seiner Karriere gegenüber: Johny Hendricks, ein exzellenter Ringer mit unglaublicher Schlagkraft. Das zeigte sich auch im Octagon, denn GSP und Hendricks lieferten sich einen Thriller über fünf Runden.

Hendricks rang GSP in der ersten Runde zu Boden und klingelte ihn in der zweiten Runde an. GSP kam in der dritten Runde zurück und punktete Hendricks im Stand aus. In der vierten Runde drehte Hendricks im Stand noch einmal auf, aber in der fünften Runde schaffte GSP es zweimal, Hendricks auf die Matte zu befördern.

Der Sieg ging mit geteilten Wertungen an GSP – aber UFC-Präsident Dana White sowie die meistens Fans und Experten sahen in Hendricks den wahren Sieger. Einen Monat nach dem Kampf gab GSP seinen WM-Titel freiwillig ab und kündigte seinen Rücktritt an. Er begründete diesen Schritt damit, dass er sich ausgebrannt fühle und die UFC nicht ausreichend gegen Doping kämpfe. Mittlerweile hat die UFC ein strenges Anti-Doping-Programm eingeführt – und GSP hat erkannt, dass noch ein paar gute Kämpfe in ihm stecken.

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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