Nasrat Haqparast: Doch keine neue Chance bei UFC London. - Bildquelle: imago/NewspixNasrat Haqparast: Doch keine neue Chance bei UFC London. © imago/Newspix

München/London – Aus Niederlagen lernt man. Rückschläge machen im Idealfall stärker, helfen dabei, den nächsten Schritt zu machen. Nasrat Haqparast wusste lange gar nicht, wie sich sportliche Niederlagen anfühlen, aber im Oktober feierte er sein UFC-Debüt und unterlag dabei direkt dem Polen Marcin Held. Im Vorprogramm der UFC Fight Night in London wollte er am 17. März auf die Siegerstraße zurückkehren.

Daraus wird jedoch nichts. Kurz vor Veranstaltungsbeginn informierte die UFC die Fans und Medien, dass der Kampf zwischen Haqparast und seinem englischen Gegner Nad Narimani ausfällt. Das Ärzteteam der UFC gab Haqparast aufgrund einer Bindehautentzündung keine Freigabe für den Kampf.

Unverhoffte Chance im Oktober

Der kurzfristige Ausfall ist ein weiterer Rückschlag für Haqparast. Der Hamburger mit afghanischen Wurzeln investierte schon früh viel in die mögliche Karriere in der UFC, um ganz nach oben zu kommen. Sein Management, das unter anderem die UFC-Stars Fabricio Werdum, Frankie Edgar oder Khabib Nurmagomedov vertritt, lenkte die UFC-Pläne des 22-Jährigen sehr gezielt. Und schlug zu, als sich die große Chance bot.

Haqparast sprang bei UFC Gdansk am 21. Oktober vergangenen Jahres kurzfristig für den verletzten Teemu Packalaen ein. Er trat gegen den Bodenkämpfer Marcin Held an, aber der Pole stoppte seinen Aufstieg. Haqparast unterlag nach Punkten.

Bei UFC London (ab 18:45 Uhr live auf ranFIGHTING.de und ab 23:00 Uhr auf ProSieben MAXX und ran.de) sollte Haqparast eigentlich eine neue Chance bekommen. Auch wenn er diesmal wieder spontan umdisponieren musste.

Denn: Nachdem er sich wochenlang intensiv auf Alex Reyes vorbereitet hatte, musste der US-Amerikaner kurzfristig verletzungsbedingt absagen. Einige Tage musste Haqparast sogar darum bangen, überhaupt ins Octagon steigen zu können.

Dann stand der Ersatz fest: Cage-Warriors-Champion Nad Narimani sollte gegen ihn sein UFC-Debüt feiern. Der Brite, 30 Jahre alt, bestritt bislang zwölf Profikämpfe, von denen er zehn gewinnen konnte, sieben davon vorzeitig. Er steht nun ohne Gegner da. Ob das Duell mit Haqparast in den kommenden Wochen nachgeholt wird oder ob die beiden neue Gegner bekommen werden, ist noch unklar.

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