Das Ziel fest im Blick: Peter Sobotta (li.) will die Rangliste hochklettern - Bildquelle: Getty ImagesDas Ziel fest im Blick: Peter Sobotta (li.) will die Rangliste hochklettern © Getty Images

München - Für die meisten MMA-Kämpfer ist der UFC-Vertrag das große Ziel. Doch einmal in der Königsklasse des MMAs angekommen, geht der Überlebenskampf erst richtig los. Schnell findet man sich wieder außerhalb der UFC wieder, nur wenigen Kämpfern gelingt ein Comeback.

Einer von ihnen ist Peter Sobotta. Der Balinger gab sein UFC-Debüt mit 22 Jahren und zahlte mit drei Punktniederlagen innerhalb von 18 Monaten Lehrgeld. Seit 2014 ist der gebürtige Pole wieder da und zeigt eindeutig, dass er schon immer das Talent für die UFC hatte.

Am Samstag will Sobotta nun in die Rangliste der UFC vorstoßen, wenn er es in London mit Leon Edwards zu tun bekommt (ab 18:45 Uhr live auf ranFIGHTING.de und ab 23:00 Uhr auf ProSieben MAXX und ran.de).

Sobottas Endziel: der UFC-Titel

Denn seit 31-Jährige wieder in der UFC kämpft, bewegt er sich zielsicher Richtung Top-Region im Weltergewicht. In seinen fünf Kämpfen im Octagon musste er sich nur einmal geschlagen geben. Kyle Noke traf ihn vor zweieinhalb Jahren mit einem perfekten Tritt zur Leber. Die anderen vier Gegner wurden deutlich in die Schranken gewiesen.

In seinen letzten beiden Duellen zeigte sich Sobotta auch so gut wie noch nie im Stand. Den dänischen Kickboxer Nicolas Dalby überraschte er schon in der ersten Runde mit einem Niederschlag und den zähen Veteranen Ben Saunders schickte er mit einem heftigen Kniestoß in der zweiten Runde schlafen.

"Mein Ziel ist, der Beste zu werden", sagt Sobotta. "Jetzt kratze ich an der Tür zum Top-15-Ranking und wenn ich soweit bin, ist der Titel gar nicht mehr so weit entfernt. Das ist die Motivation, das ist der Traum."

Edwards sieht sich überall im Vorteil

Diesen Traum teilt er sich mit Leon Edwards. Einem gefährlichen Engländer, der genau wie Sobotta auf die Ranglisten der UFC schielt. Seit Edwards in der UFC ist, konnte er sechs seiner acht Kämpfe gewinnen, zuletzt sogar vier in Serie.

Der Engländer war von der Ansetzung gegen Sobotta überhaupt nicht begeistert, sieht den Kampf sogar als Rückschritt. "Peter ist ein harter Veteran in diesem Sport", sagte Edwards in einem Interview. "Aber ich habe schon bessere Gegner geschlagen. Ich habe mir jemanden aus der Top 15 als Gegner verdient."

Der 26-Jährige versprach zwar, voll motiviert in den Kampf zu gehen, ganz ernst scheint er Sobotta jedoch nicht zu nehmen. "Er wird aus seiner Ecke kommen und versuchen, mit mir zu grapplen", so Edwards weiter. "Ich denke, ich bin besser als er. Ich bin besser im Clinch, besser im Stehen, ein stilistisch besserer Allrounder. Ich weiß nicht, wie Peter mich schlagen will."

Sobotta sagt Knockout voraus

Große Worte des Lokalmatadors, der in England zudem noch nie geschlagen werden konnte. Diese dürften Sobotta nur weiter motivieren. Der 31-Jährige geht jedenfalls siegessicher in den Kampf gegen Edwards.

"Auf dem Papier ist das bisher mein bester Gegner", sagt Sobotta. "Er hat viele toughe Jungs besiegt. Aber ich habe alles dafür getan, um den Sieg nach Hause zu holen. Meine Prognose ist, dass ich ihn vorzeitig schlagen werde. Also tippe ich auf K.o. in der ersten oder zweiten Runde."

Mit einem weiteren krachenden Knockout und dem fünften Sieg im sechsten UFC-Kampf dürfte Sobotta die Tür in die Rangliste weit aufstoßen und seinem Endziel UFC-Titel wieder einen Schritt näher sein (UFC London am 17. März ab 18:45 Uhr live  auf ranFIGHTING.de).

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