Jeremy Stephens will sich bei Yair Rodriguez revanchieren - Bildquelle: Getty ImagesJeremy Stephens will sich bei Yair Rodriguez revanchieren © Getty Images

München – Der Hauptkampf der UFC Fight Night in Mexiko-Stadt dauerte nur 15 Sekunden. Der Mexikaner Yair Rodriguez stach dem US-Amerikaner Jeremy Stephens mit den Fingern ins Auge, woraufhin Stephens nicht mehr weiterkämpfen konnte. Die mexikanischen Zuschauer waren deswegen so aufgebracht, dass sie Flaschen und Becher ins Octagon warfen. Stephens musste, von der Security geschützt, aus der Halle gebracht werden.

Rodriguez ist nicht ganz davon überzeugt, dass Stephens nach dem Stich in die Augen so schlecht sehen konnte, dass der Kampf abgebrochen werden musste. Diese Anschuldigung äußerte er in mehreren Interviews. "Im Zweifel für den Angeklagten", sagte Rodriguez vage. "Aber wenn es eine Lüge war, muss er den Rest seines Lebens damit klarkommen."

Stephens reagiert auf die Anschuldigungen

Laut seinem Trainer Eric Del Fierro konnte Stephens sein linkes Auge selbst in der Umkleidekabine noch nicht öffnen. Nach einer ärztlichen Untersuchung schrieb Stephens in den sozialen Medien, er habe einen "tiefen Kratzer" und einen "Bluterguss" abbekommen.

Kurz nach der Veranstaltung forderte Stephens in einer Videobotschaft bereits einen Rückkampf. "Yair, du denkst, ich würde schauspielern – du bist doch derjenige, der mir ins Auge gestochen hat", sagte er. "Wir machen das noch einmal, in vier oder fünf Wochen, in zwei Wochen, wann auch immer. Ich werde bereit sein. Los geht's!"

Auseinandersetzung im Hotel

Die Unstimmigkeiten zwischen den Federgewichtlern beschränkten sich indes nicht auf Interviews und Videos. Nach der Veranstaltung trafen Rodriguez und Stephens im Kämpfer-Hotel erneut aufeinander. Laut Stephens ging Rodriguez erst freundlich auf ihn zu und erkundigte sich nach seinem Zustand, fing dann aber an, ihn zu beleidigen. Daraufhin stieß Stephens ihn von sich weg, ehe ihre Begleiter sie voneinander trennten.

"Ich dachte, er wollte sich wie ein Gentleman verhalten, aber da habe ich mich geirrt", sagte Stephens. "Will der echt stänkern? Ich kenne Yair nicht, er kennt mich nicht, aber bei mir läuft so etwas nicht. Ich lasse mir doch keine Pöbeleien gefallen, vor allem nicht, nachdem er mir ins Auge gestochen hat."

Es scheint, als wäre zumindest Stephens einem sofortigen Rückkampf nicht abgeneigt. Die UFC hat sich dazu allerdings noch nicht geäußert.

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