David Zawada (re.) ist einer von Deutschlands besten Weltergewichtlern - Bildquelle: Getty ImagesDavid Zawada (re.) ist einer von Deutschlands besten Weltergewichtlern © Getty Images

München – Zum ersten Mal seit seinem Wechsel zur Ultimate Fighting Championship kommt David "Sagat" Zawada (16-5) in den Genuss eines kompletten Trainingslagers.

Im Juli 2018 debütierte der Düsseldorfer kurzfristig bei der UFC Fight Night in Hamburg und brachte den Engländer Danny Roberts im "Kampf des Abends" an den Rand einer Niederlage – doch die Punktrichter gaben den Sieg an Roberts. Im November 2018 nahm Zawada erneut kurzfristig ein Kampfangebot an. Bei der UFC Fight Night in Peking unterlag der 29-Jährige dem Chinesen Li Jingliang durch T.K.o.

Am 9. November will Zawada nach zehn Wochen Vorbereitung seinen ersten Sieg im Octagon feiern, doch sein Gegner bei der UFC Fight Night in Moskau stellt ihn vor eine große Herausforderung. Der Russe Abubakar Nurmagomedov (15-2-1), Cousin des legendären Khabib Nurmagomedov, debütiert gegen Zawada in der UFC und möchte die Gelegenheit nutzen, um gleich ein Zeichen zu setzen.

Zawada unter Zugwang

Nach zwei Niederlagen zu Beginn seiner UFC-Karriere steht Zawada mit dem Rücken zur Wand. Womöglich kämpft er am 9. November um seinen Verbleib in der UFC – und das nach einer fast einjährigen Auszeit, auf feindlichem Gebiet, gegen seinen bislang härtesten Gegner. Die Vorzeichen sind denkbar ungünstig, aber Zawada lässt sich davon nicht beeindrucken, sondern motivieren.

"Ich kämpfe erneut als Außenseiter in einem fremden Land gegen einen Einheimischen, der die ganze Halle hinter sich haben wird – na und?", schrieb Zawada auf Instagram. "Werft mich den Wölfen zum Fraß vor und ich komme als Rudelführer zurück. Ich bin ein Kämpfer! Ich liebe die Herausforderung!"

Nurmagomedov: Von der PFL in die UFC

Sein offizielles UFC-Debüt bestreitet Abubakar Nurmagomedov erst am 9. November, aber im Octagon stand der 29-Jährige bereits. Nach dem Kampf zwischen Conor McGregor und seinem Cousin Khabib kam es zu Handgreiflichkeiten, bei denen McGregor ihm einen Faustschlag verpasste.

In den letzten Jahren fuhr Nurmagomedov fünf Siege bei der World Series of Fighting ein und nahm dann 2018 bei deren Nachfolger, der Professional Fighters League, am ersten Millionenturnier teil. Der Combat-Sambo-Spezialist qualifizierte sich zwar für die Playoffs, konnte aber wegen einer Handverletzung nicht am Halbfinale teilnehmen. Anschließend unterschrieb er ohne weiteren Kampf bei der UFC.

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