Nasrat Haqparast (re.) kämpft Samstagnacht zum vierten Mal im Octagon - Bildquelle: imago/NewspixNasrat Haqparast (re.) kämpft Samstagnacht zum vierten Mal im Octagon © imago/Newspix

München – Nach acht Knockout-Siegen in Folge kam Nasrat Haqparast im Oktober 2017 in die UFC. Er verlor zwar sein Octagon-Debüt gegen den Polen Marcin Held nach Punkten, aber 2018 kam er stärker zurück. Er besiegte den Kongolesen Marc Diakiese und den Franzosen Thibault Gouti nach Punkten und entwickelte sich damit zur deutschen Nummer eins im Leichtgewicht. Der Hamburger, der diesen Monat 24 Jahre jung wird, ist eines der größten Nachwuchstalente des Landes. Dementsprechend groß sind die Erwartungen an ihn, wenn er Sastagabend bei der UFC Fight Night in Newark gegen Joaquim Silva antritt.

"Ich spüre keinen Druck", sagte Haqparast. "Vor Kämpfen bin ich nicht nervös. Manche Menschen sind ängstlich, nervös, sie spüren Druck – weil sie andere Menschen beeindrucken wollen. Aber ich kämpfe nicht, um andere Menschen zu beeindrucken, ich kämpfe für mich selbst. Wenn man für andere Menschen kämpft, fehlt einem die Motivation. Wenn man für sich selbst kämpft, um die bestmögliche Leistung an diesem Abend zu erzielen, dann ist das etwas anderes. Daher spüre ich keinen Druck."

Der härteste Gegner seiner Karriere

Silva ist ein Schwarzgurt im brasilianischen Jiu-Jitsu und im Muay Thai und hat in der UFC bislang vier von fünf Kämpfen gewonnen. Neun seiner elf Siege erzielte er vorzeitig, sechs durch Knockout. Zuletzt schlug er Jared Gordon bei der UFC Fight Night in Milwaukee K.o. – ein Duell, das als "Kampf des Abends" ausgezeichnet wurde.

"Meiner Meinung nach ist in der UFC jeder gut", sagte Haqparast über Silva. "Das ist die Champions League, hier ist jeder stark. Ich mag den Kampfstil von Joaquim Silva – er geht nach vorne, feuert Schläge ab und die Menschen wollten heutzutage aufregende Kämpfe mit guten Schlagabtauschen sehen."

Training und Vorbereitung mit den Besten

Auf seinen zweiten Auftritt im Hauptprogramm hat sich Haqparast erneut im TriStar Gym in Montreal vorbereitet, wo er hochkarätige Trainingspartner wie die UFC-Legende Georges St-Pierre hatte. Er hat alles getan, was nötig ist, um den größten Sieg seiner Karriere zu feiern.

"Ich gebe keine Prognosen ab", sagte Haqparast. "Ich weiß nur, dass ich siegen werde, weil ich alles in meiner Macht Stehende getan habe, um mich auf diesen Kampf vorzubereiten. Man kann nicht mehr trainieren und opfern als ich. Ich habe die besten Trainer. Ich habe im Training nichts ausgelassen. Alles in meinem Leben baut auf diesem Sport auf, daher habe ich großes Selbstvertrauen. Wir sind für alles bereit. Wir sind für eine große Schlacht bereit, ihr werdet einen fantastischen Kampf sehen."

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