UFC

RE-LIVE AUF RANFIGHTING.DE

UFC Pittsburgh: Ex-Champ Luke Rockhold gewinnt Comeback

Nach mehr als 15 Monaten Pause kehrte der ehemalige Mittelgewichts-Champion Luke Rockhold im Hauptkampf der UFC Fight Night in Pittsburgh mit einem Sieg über David Branch in die Erfolgsspur zurück (re-live auf ranFIGHTING.de).

17.09.2017 07:04 Uhr / ran.de
Luke Rockhold
Luke Rockhold erkämpfte sich in Pittsburgh einen wichtigen Sieg © Getty Images

München/Pittsburgh – Der Titelverlust an Michael Bisping und eine hartnäckige Verletzung warfen Ex-Weltmeister Luke Rockhold so schwer aus der Bahn, dass er mehr als ein Jahr pausierte. Bei seinem Comeback in Pittsburgh zeigte er, dass er wieder ganz der Alte ist – allerdings erst nach anfänglichen Schwierigkeiten.

Im Hauptkampf der UFC Fight Night in Pittsburgh, Pennsylvania bezwang Rockhold den zuvor elfmal hintereinander ungeschlagenen David Branch nach 4:05 Minuten der zweiten Runde durch Aufgabe (re-live auf ranFIGHTING.de).

Rockhold verschläft Anfangsphase

Im Stadion der Pittsburgh Penguins setzte Branch den ehemaligen Mittelgewichts-Champion früh im Clinch und mit Schlagsalven unter Druck. Rockhold schien etwas Ringrost angesetzt zu haben, aber Branch konnte daraus kein Kapital schlagen. Mitte der zweiten Runde erzielte Rockhold schließlich ein Takedown. Er nahm schnell die Back-Mount-Position ein und attackierte Branch mit seinen Fäusten – und der gab unter dem Schlaghagel auf.

Anschließend richtete Rockhold einige Worte an den ehemaligen Weltergewichts-Champion Georges St-Pierre, der den amtierenden Mittelgewichts-Champion Michael Bisping im November bei UFC 217 herausfordert:

"Ich hole mir meinen Gürtel zurück. GSP, was soll ich mit dir bloß anfangen? Soll ich ein bisschen Verstand in dich hineinprügeln? Du gehörst hier nicht her! Du wirst untergehen! Verzieh dich, solange du noch kannst. Das ist mein Kampf!"

Perry schickt Reyes schlafen

Ohne Vorbereitung gegen einen der gefährlichsten Knockout-Spezialisten im Weltergewicht kämpfen? Alex Reyes hat sich das getraut. Als kurzfristiger Ersatz für Thiago Alves verpflichtet, stellte er sich Mike Perry im Co-Hauptkampf der UFC Fight Night in Pittsburgh. Für seinen Mut belohnte er sich jedoch nicht.

Reyes startete aggressiv in den Kampf. Er wusste, dass er nur eine Chance haben würde, indem er Perry überrumpelt. Perry klingelte Reyes jedoch mit einer Rechten an, setzte mit Ellenbogenstößen nach und ließ ihn anschließend mit einem Kniestoß aus dem Thaiclinch auf die Matte krachen – Knockout nach 1:19 Minuten. Danach forderte Perry ausgerechnet Ex-Champion Robbie Lawler heraus, einen der härtesten Fighter der UFC-Geschichte.

Smith knockt Lombard aus

Der Mittelgewichtler Anthony Smith hatte zwei Runden lang große Schwierigkeiten, seinen Größen- und Reichweitenvorteil gegen den stämmigen Judo-Olympioniken Hector Lombard auszunutzen. Lombard griff ihn mit Kicks an und überbrückte die Distanz mit Schwingern. Erst gegen Ende der zweiten Runde setzte Smith erste Akzente im Stand.

In der dritten Runde klingelte Smith Lombard plötzlich mit einer Rechten an und schlug ihn dann nach 2:33 Minuten K.o. – sein dritter Knockout-Sieg in Folge. Lombard hingegen kassierte die vierte Niederlage hintereinander und muss sich nun Sorgen um seinen Verbleib in der UFC machen.

Gillespie behält weiße Weste

Der ungeschlagene Leichtgewichtler Gregor Gillespie verteidigte seine makellose Bilanz im "Kampf des Abends" gegen Jason Gonzalez, doch dafür war ein wahrer Kraftakt nötig. In einer der wildesten Runden des Jahres erzielte Gillespie erst einen Niederschlag, ehe er und Gonzalez im Stand in den offenen Schlagabtausch gingen. Gillespie attackierte Gonzalez nach einem Takedown mit Schlägen auf dem Boden und stand kurz davor, ihn aus dem Kampf zu nehmen.

Gonzalez eröffnete die zweite Runde mit einem Kopftritt, aber das ermöglichte es Gillespie, ihn auf die Matte zu werfen. Dort setzte er Gonzalez aus der Oberlage unter Druck. Gonzalez hatte keine Körner mehr und konnte sich gegen den Arm Triangle Choke von Gillespie nicht wehren – nach 2:11 Minuten gab er auf.

Usman setzt Siegesserie fort

Kamaru Usman, der Gewinner von "The Ultimate Fighter 21", feierte in Pittsburgh seinen sechsten Sieg im sechsten UFC-Kampf. Der mehrfache BJJ-Weltmeister Sergio Moraes sollte den aufstrebenden Weltergewichtler auf Herz und Nieren prüfen. Doch so weit kam es nicht.

Bereits nach 2:48 Minuten der ersten Runde traf Usman mit einem so wuchtigen rechten Haken, dass Moraes zu Boden ging, einen Purzelbaum machte und dann benommen liegen blieb – Usmans erster Knockout-Sieg in der UFC.

Ledet bleibt im Octagon ungeschlagen

In seinem Debütjahr 2016 gewann der Schwergewichtler Justin Ledet zwei von zwei UFC-Kämpfen. In Pittsburgh verdarb er die Willkommensparty von Zu Anyanwu, den UFC-Präsident Dana White in seiner Talent-Show "Contender Series" entdeckt hatte.

Ledet nutzte seinen Größen- und Reichweitenvorteil und kontrollierte den Kampf gegen Anyanwu über weite Strecken mit seinem Jab und Führhaken. Anyanwu wachte erst in der zweiten Runde auf und setzte Ledet mit ein paar Schwingern zu. Nach einer engen dritten Runde mussten die Punktrichter entscheiden – und gaben den Sieg mit Wertungen von 29:28, 28:29 und 29:28 geteilt an Ledet.

Event verpasst? Die komplette Veranstaltung kannst du dir re-live auf ranFIGHTING.de ansehen.

Du willst die wichtigsten Kampfsport-News zum Boxen, der UFC und der WWE direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich unter http://tiny.cc/ran-whatsapp für unseren WhatsApp-Service ein!

Boxen-News

Promotion

Galerie

Facebook

Twitter