Rishard Sherman und Draymond setzen sich für College-Athleten ein. - Bildquelle: imagoRishard Sherman und Draymond setzen sich für College-Athleten ein. © imago

München/Sacramento - Es ist ein wahrer Meilenstein, den die College-Athleten aus Kalifornien erreicht haben. Ab 2023 wird ihnen erstmals gestattet sein, Sponsorenverträge abzuschließen und Spielerberater einzustellen. Bis dato verhinderte der College-Verband NCAA dieses Vorhaben vehement.

 

Über die erfreuliche Nachricht für die jungen Sportler aus Kalifornien äußerten sich auch zwei Stars aus der NFL und NBA. Richard Sherman und Draymond Green griffen dabei die NCAA heftig an. "Ich hoffe, dass das die NCAA zerstören wird", zitiert Sherman die "East Bay Times". "Die NCAA ist korrupt und für sie arbeiten viele Leute, die nur ihre Vorteile aus Kindern ziehen wollen."

"NCAA ist eine Diktatur"

Green geht mit dem College-Verband ähnlich hart ins Gericht. "Jemand muss diese Diktatur beenden, weil es genau das ist: eine Diktatur", sagte Green beim Media Day der Golden State Warriors. "Es gibt keine Unterschiede zu Ländern, die von einem Diktator geführt werden. Die NCAA ist eine Diktatur".

Sherman hofft, dass auch andere Bundesstaaten nachziehen. "Wenn Kalifornien es erlaubt, dann müssen Staaten wie Texas und Florida es auch erlauben. Denn dann wollen beispielsweise Spieler aus Alabama plötzlich alle nach Kalifornien ziehen. Das müssen andere Bundesstaaten logischerweise verhindern. Wenn so genug Staaten ihre Gesetze ändern, wird sich auch die gesamte NCAA anpassen müssen, da bin ich mir sicher."

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