LeBron James verliert zum Auftakt - Bildquelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDGregory ShamusLeBron James verliert zum Auftakt © GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDGregory Shamus

Cleveland (SID) - Die Cleveland Cavaliers um Basketball-Superstar LeBron James haben zum Auftakt der Play-offs in der NBA eine Heimniederlage kassiert. Der Vizemeister verlor das erste Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Indiana Pacers mit 80:98, James muss damit schon in der ersten K.o.-Runde um seine eindrucksvolle Serie bangen: Der 33-Jährige nahm in den vergangenen sieben Jahren mit Miami Heat und anschließend mit den Cavaliers stets an der Finalserie teil.

Am Sonntag wurde deutlich, dass schon der Einzug in die zweite Runde ein hartes Stück Arbeit für die Cavaliers wird. James erzielte für den Meister von 2016 mit 24 Punkten, 12 Assists und 10 Rebounds ein Triple Double, Mann des Spiels war aber ein anderer: Victor Oladipo führte Indiana mit 32 Punkten zum Sieg.

Für LeBron James brachte der Abend eine ungewohnte Erfahrung, seit 2012 hatte er kein Erstrundenspiel in den Play-offs mehr verloren. "Wir liegen jetzt mit 0:1 in der ersten Runde zurück", sagte er: "Aber ich habe in den Finals schon mit 1:3 zurückgelegen. Also bin ich der Letzte, der sich um die kommenden Tage Sorgen macht."

Die Houston Rockets starteten angeführt von einem überragenden James Harden dagegen standesgemäß mit einem Sieg in die Play-offs. Das beste Team der Regular Season setzte sich gegen die Minnesota Timberwolves allerdings knapp mit 104:101 durch. Superstar Harden machte den Sieg mit 44 Punkten möglich.

Die Boston Celtics setzten sich zum Auftakt gegen die Milwaukee Bucks mit 113:107 nach Verlängerung durch, Milwaukee hatte sich erst durch einen Dreier mit dem letzten Buzzer in die Verlängerung gerettet. Dort ging dem Meister von 1971 aber die Puste aus. Bostons deutscher Profi Daniel Theis fehlt in den Play-offs nach einer Meniskus-OP. Oklahoma City Thunder gewann zudem das erste Duell mit den Utah Jazz 116:108, Paul George (36 Punkte) und Russell Westbrook (29) glänzten für Oklahoma.

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