NBA-Spieler müssen mit Gehaltskürzungen rechnen - Bildquelle: GETTY AFPSIDPatrick SmithNBA-Spieler müssen mit Gehaltskürzungen rechnen © GETTY AFPSIDPatrick Smith

Berlin (SID) - Die Spieler müssen mit Gehaltskürzungen rechnen, wenn sie dem geplanten Finalevent der Basketball-Profiliga NBA in Orlando fernbleiben. Wie der TV-Sender ESPN berichtete, habe sich die Liga mit der Spielergewerkschaft auf ein Modell geeinigt, das am Dienstag in einem Memo kommuniziert wurde. Demnach müssten die Spieler eine Kürzung von rund 1,1 Prozent pro verpasster Partie hinnehmen, allerdings gelte eine Obergrenze von 14 Spielen.

Darüber hinaus gibt es Ausnahmen, die in zwei Kategorien unterteilt werden: "Geschützte Spieler", die als anfälliger für eine Infektion mit dem Coronavirus gelten, und "Entschuldigte Spieler", die von einem Komitee als Risikogruppe erachtet werden. Diese Spieler bekommen weiterhin ihr ursprüngliches Gehalt, wenn sie sich bis zum 25. Juni bei der Liga melden. Allgemein haben die Profis bis zum 24. Juni Zeit zu entscheiden, ob sie beim Restart in Disney World teilnehmen wollen. 

In den vergangenen Tagen sind Zweifel einiger prominenter Spieler an dem Event in Orlando laut geworden. Profis wie Kyrie Irving von den Brooklyn Nets oder Dwight Howard von den Los Angeles Lakers befürchten unter anderem, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs von den "Black Lives Matter"-Protesten in den USA ablenken könnte. Das Turnier soll am 31. Juli mit 22 Mannschaften starten und die seit März ruhende NBA-Saison beenden.

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