Dirk Nowitzki spielt seit 1999 ununterbrochen für die Dallas Mavericks und i... - Bildquelle: imago/ZUMA PressDirk Nowitzki spielt seit 1999 ununterbrochen für die Dallas Mavericks und ist der beste Scorer in der NBA-Geschichte, der nicht in den USA geboren wurde. © imago/ZUMA Press

Dallas/München – Noch hat Dirk Nowitzki nicht gesagt, dass er seine Karriere nach dieser NBA-Saison beenden wird. Doch es erscheint nicht unwahrscheinlich, dass der 40-Jährige seine Schuhe in diesem Sommer an den Nagel hängt.

Auch die Fans der Dallas Mavericks scheinen mit einem Karriereende des 2,13-Meter-Mannes zu rechnen, denn die Ticketpreise für das mögliche letzte Heimspiel Nowitzkis steigen derzeit in schwindelerregende Höhen.

"Das ist eine Menge Geld"

Am 9. April spielen die Mavericks im American Airline Center gegen die Phoenix Suns. Angesichts des möglichen Abschieds von Dallas-Legende Nowitzki erzielen Tickets, die von ihren Besitzern bei einer Online-Börse weiterverkauft werden, erstaunliche Preise. Selbst Plätze unter dem Hallendach gehen für 145 Dollar weg, VIP-Plätze direkt am Spielfeldrand werden für 7.875 Dollar gehandelt, wie "The Dallas Morning News" auf ihrem Online-Auftritt berichten.

"Das ist eine Menge Geld", sagte Nowitzki, von der Zeitung auf die Preissteigerung angesprochen: "Aber das ist auch richtig gut. Denn das heißt, dass die Leute unbedingt zu dem Spiel kommen wollen. Es ist schön, so unterstützt zu werden."

Etwas günstiger als bei Wades letztem Heimspiel

Ein Sprecher der Ticketbörse erklärte, dass die Eintrittskarten für einen Durchschnittspreis von 287 Dollar gehandelt würden, was der höchste jemals errechnete Durchschnittspreis für ein Regular-Season-Spiel der Mavericks sei. Für das Spiel gegen die Minnesota Timberwolves sechs Tage zuvor liegt der Durchschnittspreis der gehandelten Tickets beispielsweise bei nur 62 Dollar.

Zum Vergleich: Bei Dwyane Wades letzten Spiel in Miami kosteten die gehandelten Tickets im Schnitt 292 Dollar. Bei Kobe Bryants letztem Auftritt für die Los Angeles Lakers mussten die Fans durchschnittlich sogar 1.072 Dollar berappen. Allerdings komme hierbei auch Los-Angeles-Faktor hinzu, erklärte der Ticketbörsen-Sprecher, außerdem seien die Karten bei Lakers-Spielen generell teurer.  

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