D.K. Metcalf ist von seinem Gegenspieler Jeff Okudah wenig beeindruckt - Bildquelle: ImagoD.K. Metcalf ist von seinem Gegenspieler Jeff Okudah wenig beeindruckt © Imago

München - Dieses Duell hat es in sich! Am Sonntag treffen in der NFL die Detroit Lions und die Seattle Seahawks aufeinander (um 19:00 Uhr live auf ran.de).

Vor allem auf ein Matchup dürften dabei die Augen der Beobachter gerichtet sein: D.K. Metcalf gegen Jeff Okudah.

Nach bislang drei absolvierten Saisonspielen gehört Lions-Cornerback Okudah zu den besten Spielern auf seiner Position. Im Durchschnitt ließ er nur 5,4 Yards pro Target zu, zudem konnte er in allen Partien einen Touchdown seines direkten Gegenspielers verhindern.

Der Blick auf seine bisherigen Duelle macht diese Statistik nur noch beeindruckender. Mit DeVonta Smith (Philadelphia Eagles), Terry McLaurin (Washington Commanders) und Justin Jefferson (Minnesota Vikings) hatte er es bislang mit drei absoluten Top-Receivern zu tun.

Mit dem pfeilschnellen D.K. Metcalf kommt am Sonntag ein weiterer Passempfänger der Extraklasse als Gegenspieler hinzu.

Metcalf von Okudah nicht beeindruckt

Allzu beeindruckt scheint dieser von Okudah aber nicht zu sein. Als er auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel auf den 23-Jährigen angesprochen wurde, erklärte er: "Er hat einen Safety hinter sich, so wirklich schaltet er seine Gegenspieler also nicht aus." Und weiter: "Aber er ist ein guter Corner."

Dieser "gute Corner" hat in der besten Football-Liga der Welt keine einfache Zeit hinter sich. 2020 wurde er von den Lions an dritter Stelle im NFL Draft ausgewählt. Der ehemalige Ohio-State-Spieler galt als bester Cornerback seines Jahrgangs, kam in seinem Rookie-Jahr aufgrund von Beschwerden aber nur auf neun Spiele.

Am ersten Spieltag der Saison 2021 zog sich der in Texas geborene Sportler dann auch noch eine Achillessehnenruptur zu, seine Saison war beendet.

Behält Metcalf mit Einschätzung recht?

Nun ist Okudah zurück und sorgt bei seinem Trainer Dan Campbell für Begeisterung. "Er hat nichts an körperlichen Fähigkeiten eingebüßt", erklärte der Head Coach. "Er sieht großartig aus." Und weiter: "Er hat im Moment eine Menge Selbstvertrauen."

Dieses Selbstvertrauen wird er am Sonntag gegen Metcalf auch brauchen. Der Passempfänger der Seahawks kommt immer besser in Fahrt. In der vergangenen Woche gelangen ihm gegen die Atlanta Falcons fünf Catches für 64 Yards und ein Touchdown.

Ob er mit seiner Einschätzung recht hat, dass vor allem die gute Deckung dazu beigetragen hat, Druck von dem Lions-Cornerback zu nehmen, wird sich ab 19 Uhr zeigen.

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