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München/New York City - Es war das Gesprächsthema Nummer eins nach dem geschichtsträchtigen Divisional-Playoff-Spiel der vergangenen Saison 2021 zwischen den Kansas City Chiefs und den Buffalo Bills: die Overtime-Regel der NFL.

Die Chiefs gewannen den Münzwurf, bekamen den Ball und liefen das Feld herunter, um den Sieg bringenden Touchdown zu erzielen. Doch so richtig einverstanden war niemand mit der Art und Weise des Erfolgs.

Overtime-Regel wird nicht komplett gekippt

Beim traditionellen Meeting der 32 NFL Head Coaches stand nun eine mögliche Änderung der Overtime-Regel im Fokus der Diskussionen - und es wird tatsächlich eine Änderung geben, wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet.

Die Indianapolis Colts und die Philadelphia Eagles waren dabei die Vorreiter, sie sprachen sich dafür aus, jedem Team in der Verlängerung mindestens einen Ballbesitz zu garantieren. Sowohl in den Playoffs als auch in der Regular Season. Angenommen wurde allerdings nur eine Änderung in den Playoffs. Bedeutet: Bills-Quarterback würde in einem ähnlichen Fall gegen die Chiefs eine Chance bekommen, den Touchdown zu kontern.

Heißt dann aber auch: In der Regular Season bleibt alles beim Alten. Das Team, welches den ersten Touchdown erzielt, gewinnt demnach sofort.

Chiefs sind 2019 krachend gescheitert

Die Owner der NFL-Teams sitzen seit Montag in Palm Beach, Florida, zusammen und diskutieren unter anderem eine mögliche Änderung des Regelwerkes. 

Bereits 2019 wollten die Kansas City Chiefs die Overtime-Regel ändern lassen, Anlass war die Overtime-Niederlage gegen die New England Patriots im AFC Championship Game 2018. Damals ist der Vorschlag krachend gescheitert, nicht einmal die Hälfte der Besitzer stimmten dafür.

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