Kyle Shanahan hat sich bei der Packers nach Aaron Rodgers erkundigt. - Bildquelle: GettyKyle Shanahan hat sich bei der Packers nach Aaron Rodgers erkundigt. © Getty

München - Die Zukunft von Aaron Rodgers war wohl das am heißesten diskutierte Thema des NFL-Sommers.

Diverse Teams hätten den Quarterback-Superstar gerne verpflichtet, darunter auch die San Francisco 49ers. Head Coach Kyle Shanahan hat sich nun im Gespräch mit US-Reportern an den Anruf bei den Green Bay Packers - genauer gesagt bei Cheftrainer Matt LaFleur - zurückerinnert und verrät Details.

"Ich dachte, es wäre ein schnelles Nein", erzählte Shanahan von seinem Gespräch. "Das war genau das, was ich dachte. Aber man hört so viel, und ich glaube, jeder wusste, was zu dem Zeitpunkt los war. Es sah nicht so aus, als würde es sich nicht lohnen, mal anzurufen. Aber ich weiß, wie wir uns gefühlt hätten, wenn er getradet worden wäre, und wir vorher nicht angerufen hätten", so Shanahan weiter.

LaFleur sagte Shanahan wegen Rodgers ab

Das Ergebnis war am Ende aber genau so, wie es sich der Head Coach schon vorher erwartet hatte: "Also, man ruft an, bekommt eine schnelle Antwort, die dem entspricht, was man erwartet, und dann macht man weiter."

Packers-Trainer Matt LaFleur, bei dem Shanahan angerufen hatte, war ob der Anfrage der 49ers übrigens nicht sauer. Viel mehr wäre Shanahan wütend auf sich gewesen, hätte er nicht angerufen, wenn Rodgers tatsächlich verfügbar gewesen wäre.

Stattdessen bekam er am Telefon gesagt, dass es auch verschwendete Zeit sei, sollte 49ers-GM John Lynch es ebenfalls versuchen und die Nummer eines Packers-Verantwortlichen wählen.

Berichten zufolge erfolgte die Kontaktaufnahme übrigens wenige Tage vor dem NFL-Draft, an dem die Bombe über den Wechselwunsch des Spielmachers platzte.

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