Jimmie Ward (l.) findet, Matthew Stafford muss sich erst beweisen. - Bildquelle: Imago/GettyJimmie Ward (l.) findet, Matthew Stafford muss sich erst beweisen. © Imago/Getty

München - Seit dem Trade für Quarterback Matthew Stafford gelten die Los Angeles Rams bei Experten als ein Kandidat für den Super Bowl. 49ers-Safety Jimmie Ward wird daran aber erst glauben, wenn es soweit ist.

Ward stellte in Frage, ob Stafford wirklich ein Upgrade im Vergleich zum langjährigen Rams-Spielmacher Jared Goff ist. "Ich mag Stafford, aber die Spieler, in deren Richtung er die Bälle werfen wird, werden immer noch die selben sein", sagte Ward im Gespräch mit "Sports Illustrated".

"Er ist derselbe Quarterback, der er bei den Detroit Lions war und die es mit ihm trotzdem nicht in die Playoffs geschafft haben - und das, obwohl sie Megatron (Calvin Johnson, Anm.d.Red) hatten", so der 49ers-Profi weiter.

Stafford muss sich erst beweisen

"Was war das Problem in Detroit? Will man der Stadt die Schuld geben? Was war das Problem? War es das Geld? Wenn die Stadt nicht genügend Geld hat, um Spieler dorthin zu lotsen, warum haben sie dann überhaupt ein NFL-Team? Das ist das große Fragezeichen", sagte der Safety.

"Sie haben Jared Goff abgegeben. Der war mehrmals in den Playoffs und sogar im Super Bowl. Ja, er hat ihn verloren, aber er war im Super Bowl. Matt Stafford hat das noch nicht gezeigt."

Dass es sich bei Stafford um einen der Top10-Spielmacher der Liga handelt, wollte Ward im weiteren Verlauf des Interviews nicht bestreiten.

Nur muss er in den Augen des Safetys erst beweisen, dass er wirklich ein Upgrade ist.

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