"Bye Bye": Diese Geste kostet Aaron Jones rund 10.000 Dollar. - Bildquelle: imago images/Icon SMI"Bye Bye": Diese Geste kostet Aaron Jones rund 10.000 Dollar. © imago images/Icon SMI

München - Wenn es um Respekt geht, versteht die NFL keinen Spaß. Selbst dann, wenn es eigentlich ganz witzig ist. Wie die Geste von Aaron Jones gegenüber Byron Jones.

Der Running Back der Green Bay Packers hatte dem Cornerback der Dallas Cowboys kurz vor seinem Touchdown auf dem Weg in die Endzone zugewunken. Ein "Bye Bye" als Seitenhieb.

Vier Touchdowns gegen die Cowboys

Es war sein dritter von insgesamt vier Touchdowns in dem Spiel, das die Packers 34:24 gewannen. Jones steht nach fünf Spielen bei 302 Rushing und 150 Receiving Yards sowie acht Touchdowns.

Für den 24-Jährige ist der Abschiedsgruß aber ein recht teurer Spaß: 10.527 Dollar kostet ihn die Geste, laut NFL ein Verspotten des Gegners, ein unsportliches Verhalten. 

 

"Ich kann nicht sagen, dass es sich gelohnt hat, aber das Foto ist ziemlich cool", sagt Jones. "Ich werde das eines Tages in meinem Haus aufhängen. Ich habe definitiv ein schönes Foto von der Szene, aber es tut meinem Geldbeutel ein bisschen weh. Ich will dieses Geld." Er wurde 2017 in der fünften Runde gedraftet und verdient bei den Packers rund 650.000 Dollar pro Jahr.

Er will trotzdem Einspruch einlegen, um die Summe etwas zu drücken. Immerhin ist er Ersttäter. 

Er erklärt zudem, dass ihm die Geste gar nicht bewusst gewesen sei. "Während des Spiels geht es hoch her und ich bin kein Typ, der anfängt Müll zu reden", sagt Jones. "Aber sobald jemand anfängt Müll mit mir zu reden, höre ich normalerweise nicht auf. Ich werde ihn dann wissen lassen, wenn ich ein Play mache."

"Das hat mich überrascht"

Jones wundert sich nicht nur über die Höhe der Strafe, sondern auch über eine andere Entscheidung: Dafür, dass er nach einem anderen Touchdown den Ball ins Publikum zu seinem Zwillingsbruder Alvin warf, kassierte er nämlich keine Strafe. "Das hat mich echt überrascht", sagt er.

Für die gleiche Geste kam der Running Back der San Francisco 49ers, Matt Breida, übrigens ohne Strafe davon. Breida winkte nach einem 83-Yard-Lauf in die Richtung eines Verteidigers der Cleveland Browns. Dieser Fall könnte Jones beim Einspruch entgegenkommen.

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