Matt LaFleur und Aaron Rodgers. - Bildquelle: imago images / Icon SMIMatt LaFleur und Aaron Rodgers. © imago images / Icon SMI

München – Es gibt in der NFL-Offseason Themen, die automatisch im Fokus stehen. Die minutiös beobachtet und aufgearbeitet werden.

Wie das Verhältnis zwischen Packers-Quarterback Aaron Rodgers und dem neuen Head Coach Matt LaFleur. 

Was nachvollziehbar ist. Schließlich hängt die neue Saison vor allem an dem neuen System, die Umsetzung durch Rodgers und die zwischenmenschliche Komponente, die entscheidende Impulse geben, oder auch für Probleme sorgen kann, ab.

Ärger? Nicht ausgeschlossen

LaFleur ist Neuling und nur vier Jahre älter als Rodgers, der sehr selbstbewusst und meinungsfreudig ist. Ärger ist nicht vorprogrammiert, aber auch nicht ausgeschlossen. Vor allem dann nicht, wenn man zwei Jahre hintereinander die Playoffs deutlich verpasste und nun der Druck deutlich zu spüren ist.

In die Köpfe kann niemand schauen, in den Locker Room auch nur selten. Beobachtungen sind deshalb das eine, die Körpersprache zum Beispiel. Hinzu kommen die Gespräche mit Head Coach und Quarterback, aus denen Nuancen abgeleitet werden können. Plus die Quellen, die beiden näher stehen und die immer mal wieder herangezogen wurden.

Das führte zuletzt zu Spekulationen, dass das Verhältnis zwischen LaFleur und Rodgers schwierig sei. Zum Beispiel durch die beschränkte Freiheit des Superstars im neuen System, dazu durch die unterschiedliche Meinung zu gemeinsamen Trainings mit Konkurrenten. Da reichte es, dass sich zuerst LaFleur für, und anschließend Rodgers dagegen aussprach.

Und dann gibt es die Medien, die überspitzen, die provozieren, vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle übertreiben.

"So sind die Medien"

Rodgers rechnet jetzt mit diesen Medien ab. "Das sind Fake News", sagte er der Packers-Webseite. "So sind die Medien heutzutage. Bei ihnen gibt es einen Mangel an Integrität. Sie schreiben schnell irgendwelche Headlines die Clickbait sind, denn die Einnahmen hängen von der Anzahl an Klicks ab."

Die Folge: Anstatt die Überschrift dem Inhalt des Artikels anzupassen, "ist es lukrativer, etwas zu schreiben, dass mehr Aufregung generiert, so dass die News und die Seite so viel Hits wie möglich bekommt", so Rodgers.

Wenn man dann noch in einer Saure-Gurken-Zeit stecke wie im Juni oder Juli mit wenig Football, "dann kommt so ein Zeug dabei heraus".

Harte Worte, wobei Rodgers für klare Kante bekannt ist. Er ist aber offenbar auch keiner, der über diesen Dingen steht. Und wie heißt es so schön: Nur getroffene Hunde bellen.

Großartige Kommunikation

"Wir haben eine großartige Kommunikation. Ich gehe nicht raus, um jedem zu beweisen, wie großartig Matt und ich miteinander auskommen. Wir haben eine großartige Zeit, wir kommunizieren", betonte Rodgers mal wieder.

Wie großartig die Zusammenarbeit dann wirklich ist, zeigt sich am Ende an den Ergebnissen. Die sind dann ganz sicher keine "Fake News". 

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