Viel Arbeit, trotzdem entspannt: Aaron Rodgers. - Bildquelle: imago/ZUMA PressViel Arbeit, trotzdem entspannt: Aaron Rodgers. © imago/ZUMA Press

München – Aaron Rodgers kann sich als Routinier gut einschätzen. 14 Saisons, 165 Spiele – da weiß man, wie lange er braucht. Wie lange es dauert, bis er die neue Offense unter dem neuen Head Coach Matt LaFleur draufhat. 

Davon hängt nichts weniger als der Erfolg der neuen Saison ab, nach zwei mageren Jahren ohne Playoffs.  

Drei Monate – so schätzt der Quarterback-Superstar – wird es dauern, bis er die Offense im Schlaf kann. Als er anfing, benötigte er geschlagene drei Jahre, bis er die Offense unter Mike Sherman und Mike McCarthy verinnerlicht hatte.

Schnellere Lernkurve

"Es ist wohl eine schnellere Lernkurve, nachdem ich elf Jahre als Starter gespielt habe", sagte er.

Viel länger als von Rodgers veranschlagt darf es allerdings auch nicht dauern, wenn am 1. August die Preseason und am 5. September mit dem Auftaktspiel der Packers bei den Chicago Bears die Regular Season beginnt.

Doch unter La Fleur ist einiges anders. So kann man davon ausgehen, dass die Stars auch beim Minicamp im Juni dabei sein werden. Vorgänger McCarthy hatte einige Veteranen stets freigestellt. Mehr Spielzeit in der Preseason dürfte ebenfalls eine Folge sein, um die Offense einzustudieren. Bei 60 Snaps stand er in den vergangenen drei Jahren auf dem Feld. 2019 dürften es deutlich mehr werden.

 

Denn Rodgers räumte freimütig ein: "Ich muss ehrlich sein, ich kenne noch nicht die ganze Offense". Er lernt fleißig, es ist jedoch nicht ganz so einfach, sie in ihrer Gänze zu erklären. 

Denn es ist ein Unterschied, sie auf dem Papier zu verstehen und Reps damit zu absolvieren. Denn die Menge an Trainingstagen ist zu diesem Zeitpunkt überschaubar. Vier Tage (Minicamp und OTAs) stand er bislang auf dem Platz.

Rodgers weiß aber: "Es wird anders. Es wird von der Formation her anders aussehen und auch die Bewegungen."

"Meinen Stempel aufdrücken"

Die Packers-Fans wird es freuen, dass Rodgers glaubt: "Es ist eine Offense, die ich mit Kreativität befüllen und der ich meinen Stempel aufdrücken kann."

Denn der 35-Jährige erinnert sich: "Sein System funktioniert. Es hat in L.A. funktioniert, in Washington, in Atlanta und San Francisco. Es ist eine Nachahmer-Liga. Es gibt viele gleiche Konzepte."

Dass es auch in Green Bay funktioniert, ist nun die Aufgabe von Rodgers.

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