Aaron Rodgers (l.) und sein designierter Nachfolger Jordan Love - Bildquelle: GettyAaron Rodgers (l.) und sein designierter Nachfolger Jordan Love © Getty

München - Aaron Rodgers hat in dieser Offseason für jede Menge Drama gesorgt. Der Star-Quarterback möchte die Green Bay Packers verlassen, da es Meinungsverschiedenheiten mit den Verantwortlichen der Franchise gibt. Jetzt hat Rodgers sich erstmals öffentlich zum Zoff geäußert.

"Es geht mir bei meiner Situation nicht um Jordan Love. Er ist ein super Junge und es macht großen Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten", erklärte Rodgers live bei "ESPN". "Ich liebe meine Coaches, ich liebe meine Mitspieler und die Fans."

Rodgers: "Geht mir um Charakter und Teamkultur"

Ein Streitpunkt sei die "Philosophie" des aktuellen Managements. "Sie haben vielleicht vergessen, dass es in erster Linie um die Menschen geht, von denen diese Franchise lebt. Es geht mir um Charakter und Teamkultur", so Rodgers.

Rodgers scheint aber durchaus verärgert zu sein, dass die Packers-Führung schon jetzt einen Nachfolger für ihn auserkoren hat: "Sie haben mit ihrem Plan bereits letztes Jahr begonnen und ich habe ihnen den vermasselt, indem ich den MVP-Award gewonnen habe."

Rodgers bleibt Trainingsauftakt der Packers fern 

Der Zoff zwischen Rodgers und den Packers schwelt also tatsächlich schon seit längerer Zeit. Zuletzt gab es Gerüchte, dass der amtierende NFL-MVP eine Vertragsverlängerung und die Entlassung von General Manager Brian Gutekunst fordere.

 

Dem Trainingsauftakt des Teams blieb Rodgers fern und verpasste damit einen Workout-Bonus, der in seinem Vertrag festgeschrieben ist.

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