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Colorado Springs - Colin Kaerpernick sorgt nach wie vor für großes Aufsehen in den USA. Der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers spaltet nicht nur die amerikanische Sportwelt, sondern auch die Gesellschaft, nachdem er sich bei der Nationalhymne hinkniete.

Dies gefiel einem Ladenbesitzer für Sportsachen in Colorado auch nicht - und das wiederum wurde seinem Betrieb nun zum Verhängnis. Stephen Martin, der Inhaber von "Prime Time Sports" gab an, dass er sein Geschäft nach 20 Jahren schließen muss.

Wie ein Milchgeschäft ohne Milch

Nachdem Nike vergangenen Herbst eine riesige Werbekampagne mit Colin Kaepernick startete, beschloss der Besitzer die gesamte Garderobe des Herstellers aus dem Sortiment zu nehmen. Allerdings hatte diese Entscheidung nun die Ladenschließung zur Folge. "Ein Sportgeschäft ohne Nike-Artikel zu betreiben, ist wie ein Milchgeschäft ohne Milch, oder eine Tankstelle ohne Benzin", weiß Martin.

Bereits 2016 hatte er sich dazu entschlossen den knienden NFL-Athleten entgegen zu treten. In besagtem Jahr sollte Brandon Marshall, Linebacker der Denver Broncos, zu einer Autogrammstunde in das Geschäft kommen, doch Martin sagte den Termin ab, da Marshall sich mit Kaepernick solidarisiert hatte und ebenso bei der amerikanischen Nationalhymne abkniete.

"So ungern ich es zugebe, aber anscheinend gibt es mehr Kaepernick- und Marshall-Anhänger, als ich gedacht habe", sagt Martin gegenüber einem amerikanischen Fernsehsender.

In knapp einem Monat wird wahrscheinlich der letzte Tag für "Prime Time Sports" sein.

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