NHL-Owner Tom Dundon fordert eine Millionen-Rückzahlung - Bildquelle: 2019 Getty ImagesNHL-Owner Tom Dundon fordert eine Millionen-Rückzahlung © 2019 Getty Images

München - Eigentlich ist er als Besitzer des NHL-Klubs Carolina Hurricanes im Eishockey zu Hause. Doch nun hat Geschäftsmann Tom Dundon Ärger mit der inzwischen insolventen Football-Liga Alliance of Football.

Wie verschiedene US-Medien, darunter "The Athletic" und CBS Sports", berichten, reichte der 47-jährige Großinvestor der AAF eine Klage im Inzolvenzverfahren ein.

Dundon argumentiert demnach damit, dass er die Investition in die AAF mit einem Gesamtvolumen von 70 Millionen Dollar aufgrund von falschen Darstellungen getätigt habe und fordert deshalb die vollständige Rückzahlung der Summe, mit der er die Liga während ihrer ersten und einzigen Saison unterstützt hatte.

70 Millionen sollten für Spielbetrieb reichen

Dundon führt aus, dass die AAF ihn zu der Annahme veranlasst habe, dass eine Investition von 70 Millionen US-Dollar in die Liga in der ersten Saison ausreichen würde. Dabei sollen die Verantwortlichen der AAF bereits gewusst haben, dass weit mehr Geld erforderlich wären - nämlich rund 120 Millionen US-Dollar.

Dundon macht außerdem geltend, dass die AAF den sich anbahnenden Rechtsstreits mit einem ehemaligen Mitarbeiter, der behauptete, Mitbegründer der Liga zu sein, nicht offengelegt habe, so "CBS Sports".  Dieser solle eine 50-prozentige Beteiligung an der AAF angestrebt haben.

Da nur wenige Vermögenswerte zur Verteilung an die zahlreichen Gläubiger der AAF zur Verfügung stehen, könnte sich eine Rückerstattung für den Geschäftsmann allerdings als schwierig gestalten.

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